Zwei Lkw-Unfälle brachten am Freitag den Verkehr ins Schleudern. Gegen 9 Uhr kippte auf der Brennerstaatsstraße 250 Meter nördlich von der Autobahneinfahrt Bozen Nord ein Lastkraftwagen und blockierte die gesamte Straße. Wenige Minuten später prallte ein weiterer Lkw auf der Südspur der A22 südlich von Klausen gegen eine Tunnelwand. Triebstoff lief aus dem Wagen (STOL hat berichtet).Die Folge: Verkehrsprobleme auf beiden Routen, die sich mehrere Stunden zogen. Hauptproblem dabei: die Brennerstaatsstraße. Unmittelbar nach dem Unfall um 9 Uhr wurde die Straße nördlich der Autobahneinfahrt Bozen Nord gesperrt. Bis zum späten Nachmittag war auf der Straße kein Durchkommen.Deshalb dauerte die Sperre so langeDie Arbeiten zogen sich knapp 8 Stunden hin: Für die Berufsfeuerwehr galt es an erster Stelle den Fahrer aus dem Wrack zu bergen. Mit hydraulischem Gerät wurde er aus der Kabine befreit. Das Team des Rettungshubschraubers Pelikan 1 lieferte den Mann ins Bozner Krankenhaus ein. Er hatte schwere Verletzungen erlitten."Nach der Freigabe des Veterinärarztes wurde mit der Umladung der Fleischteile begonnen, die über mehrere Stunden bis ca. 15.00 Uhr dauerte", berichtet die Berufsfeuerwehr in einer Aussendung. Anschließend habe man den Lkw mit einem Kranfahrzeug wieder auf die Räder gestellt. Der Straßendienst des Landes sicherte das Straßenstück ab.Gegen 16.45 Uhr konnte die Sperre aufgehoben und die Straße wieder für den Verkehr geöffnet werden. Neben der Berufsfeuerwehr standen die Freiwillige Feuerwehr Kardaun, die Straßenpolizei, die Gemeindepolizei von Kardaun und der Landesstraßendienst im Einsatz.stol