Donnerstag, 03. September 2015

Nach Tod von Kind in der Türkei mutmaßliche Schlepper gefasst

Vier mutmaßlichen Schlepper eines am Strand von Bodrum tot aufgefundenen Kleinkindes sind von der türkischen Polizei gefasst worden. Das berichtete die Nachrichtenagentur Dogan am Donnerstag.

Foto: © shutterstock

Das Foto des toten kleinen Buben aus Syrien, der nach dem Untergang eines Flüchtlingsboots an einen türkischen Strand gespült wurde, hat in Europa für große Bestürzung gesorgt (STOL hat berichtet).

Das Bild zeigt die Leiche, die am Mittwoch mit dem Gesicht im Sand an einem Strand nahe dem türkischen Ferienort gefunden wurde. Er saß vermutlich in einem Flüchtlingsboot, das am Mittwochmorgen sank. Dabei starben neben dem Buben elf weitere Menschen, hieß es.

Nach Angaben von Rettungskräften lautet der Name des Kinds Ailan Kurdi. Berichten zufolge war der Bub drei Jahre alt. Auch sein Bruder Galip und seine Mutter überlebten demnach die Überfahrt nicht.

Die Familie sei im vergangenen Jahr aus der syrischen Stadt Kobane vor der Jihadistenmiliz Islamischer Staat in die Türkei geflohen. Der Vater der Kinder soll inzwischen wieder in Kobane sein.

apa/afp/reuters

stol