Ein entsprechender Änderungsantrag zum Sport-Dekret wurde mit breiter parteiübergreifender Unterstützung und 244 Ja-Stimmen angenommen.<BR /><BR />Die neuen Regeln sehen strengere Anforderungen an Wasserumwälzsysteme und Ansaugvorrichtungen vor. Saugöffnungen, Bodenabläufe und Gitter müssen künftig so beschaffen sein, dass ein gefährlicher „Saugnapf-Effekt“ verhindert wird, bei dem Personen unter Wasser festgehalten werden können. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/albtraum-im-pool-wenn-die-ansaugpumpe-zur-toedlichen-falle-wird" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(Hier ein Experten-Interview zum Thema)</a><BR /><BR />Betreiber, die ihre Anlagen nicht an die neuen Sicherheitsstandards anpassen, müssen mit der sofortigen Schließung des Schwimmbads rechnen. Die Wiedereröffnung ist erst nach erfolgter Nachrüstung möglich. <BR /><BR />Zusätzlich wird ein Fonds in Höhe von 4,7 Millionen Euro für das Jahr 2026 eingerichtet. Das Geld soll öffentlichen Schwimmbädern helfen, notwendige Sicherheitsanpassungen umzusetzen.<BR /><BR />Die neuen Vorschriften sind eine Reaktion auf mehrere Badeunfälle der vergangenen Wochen, die in Italien eine breite Debatte über die Sicherheit von Schwimmbädern ausgelöst hatten. Der Tod der elfjährigen Alice, die vergangene Woche in einem Schwimmbad im ligurischen Sestri Levante durch die Ansaugöffnung einer Anlage unter Wasser gezogen wurde und ums Leben kam, hat in Italien die Debatte über die Sicherheit von Schwimmbädern ausgelöst. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/haare-in-pool-ansaugung-verfangen-maedchen-11-stirbt-nach-dramatischem-unfall" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(STOL hat berichtet)</a><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1339362_image" /></div> <BR /><BR />„Der Tod von Alice ist nur der jüngste schwere Fall, der zeigt, dass es nicht länger aufgeschoben werden kann, öffentliche und private Schwimmbäder in Italien ohne Wenn und Aber sicherer zu machen“, erklärte Federico Mollicone, Vorsitzender des Kultur- und Sportausschusses der italienischen Abgeordnetenkammer und Mitglied der Regierungspartei Fratelli d'Italia. <BR /><BR />Nach Angaben des Nationalen Gesundheitsinstituts Italiens (ISS) starben zwischen 2024 und 2025 insgesamt 37 Menschen bei Schwimmunfällen. Mehr als die Hälfte der Opfer war jünger als 14 Jahre.