Donnerstag, 03. Mai 2018

Nach Unglück im Zillertal: Südtiroler außer Lebensgefahr

Drei Skitourengeher aus dem Eisacktal waren, wie berichtet, am Dienstag als Seilschaft unterwegs auf den Großen Möseler (3480 Meter) im hinteren Zillertal (Bezirk Schwaz). Kurz unterhalb des Gipfels dann löste sich ein Schneebrett und riss die jungen Männer mit.

Nach dem Lawinenunglück im Zillertal befindet sich auch der schwer verletzte Andreas Hosp nicht in Lebensgefahr. (Symbolbild)
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Nach dem Lawinenunglück im Zillertal befindet sich auch der schwer verletzte Andreas Hosp nicht in Lebensgefahr. (Symbolbild) - Foto: © shutterstock

Die 3 Männer waren ihrem Ziel schon ziemlich nahe, als sich gegen 10 Uhr etwa 100 bis 150 Meter oberhalb des Bereichs der „Himmelsleiter“ auf etwa 3400 Metern Höhe ein Schneebrett löste. Die 3 Männer wurden von diesem zwar nicht verschüttet, aber rund 200 Meter mitgerissen. (STOL hat berichtet)

Der 33-jährige Andreas Hosp aus Kastelruth zog sich dabei sehr schwere Verletzungen zu, seine Freunde Martin Gläserer (35) und Lienhard Frener (32) aus Brixen kamen hingegen mit leichten Verletzungen davon.

Laut Informationen des Tagblatts „Dolomiten“ soll sich Hosp, der in der Unfallklinik von Murnau bei Garmisch Partenkirchen betreut wird, außer Lebensgefahr befinden. Seine Eltern sind am Mittwoch zu ihrem Sohn gefahren, um ihm beizustehen.

D/stol

Den vollständigen Artikel und ein Interview mit Lienhard Frener lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol