Auf Hochdruck gearbeitet wird allerdings nach wie vor in den betroffenen Bächen, die ausgebaggert und gesichert werden müssen.Arbeiten mit höchster Priorität abgeschlossenWaren am Donnerstag noch 170 Helfer im Einsatz, wurde deren Anzahl heute auf 60 zurückgefahren und auch die Zahl der im Unwettergebiet arbeitenden Alpini wurde auf 30 halbiert.Grund dafür ist, dass jene Aufräum- und Instandsetzungsarbeiten, die auf der Prioritätenliste ganz oben standen und notwendig waren, um die Bevölkerung zu schützen und das öffentliche Leben wieder zu gewährleisten, zum größten Teil abgeschlossen sind.Bezirksleitstelle in Sterzing stellt Arbeit einDeshalb stellt auch die Bezirksleitstelle in Sterzing, von der aus die Arbeiten bis dato koordiniert worden sind, ihre Arbeit ein.In Pfitsch, das von den Unwettern am heftigsten betroffen war, bleibt eine Gemeindeleitstelle aktiv.„Das heißt allerdings nicht, dass wir uns nun als Land gänzlich zurückziehen“, betont Landeshauptmann Luis Durnwalder, in der Landesregierung zuständig für den Zivilschutz. „Vielmehr werden unsere einzelnen Abteilungen nun im Rahmen ihrer ordentlichen Tätigkeit den Wiederaufbau unterstützen.“Wildbachverbauung baggert Rückhaltebecken ausVon den Landesabteilungen immer noch massiv im Einsatz steht die Wildbachverbauung, auf deren Einsatzplan vor allem das Ausbaggern der Rückhaltebecken steht.Diese sind nach den Unwettern vom Wochenende allesamt bis zum Rand voll und können so ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen.Zudem muss vor allem das Bachbett des Pfitscherbachs in Wiesen ausgebaggert werden, weil sich dort sehr viel Schwemmmaterial angesammelt hat.Pfitsch: Berufsfeuerwehr pumpt Steinbruch ausDas Wochenende werden auch Berufsfeuerwehrleute noch in Pfitsch verbringen.Sie sind dort noch mit dem Auspumpen des Steinbruchs der Firma "Grünig", des größten Arbeitgebers im Tal, beschäftigt, rechnen aber damit, dass diese Arbeit am Samstag, spätestens am Sonntag beendet werden kann.Im Einsatz stehen in den kommenden Tagen auch noch der Straßendienst des Landes (vor allem auf der Pfitscherstraße, die wegen der Instandsetzungsarbeiten auch nach wie vor zeitweise gesperrt bleibt) und der Forstdienst, der Almzufahrten, Forst- und Wanderwege wiederherstellt.