In der südlichen Provinz Guangxi brachte ein Tropensturm Starkregen in die Region, in dessen Folge in Hengzhou nahe der Millionenmetropole Nanning der Damm eines Stausees brach und die Stadt mit rund 900.000 Einwohnern unter Wasser gesetzt wurde. In der Provinz kamen mindestens sechs Menschen ums Leben. Rund 130.000 Leute wurden evakuiert.<BR /><BR />Sorge ging in Hengzhou außerdem um, nachdem laut Medienberichten durch die Überflutungen auch Hunderte Schlangen eines Zuchtbetriebs ins Freie gelangt waren. In chinesischen sozialen Medien kursierten vielfach Videos von Schlangen, die durch die braunen Schlamm- und Wassermassen schwammen.<BR /><BR />Einige der am Montag entkommenen Schlangen seien giftig, berichtete „Red Star News“ unter Berufung auf das Komitee des Dorfes Dengxu, in dem die Schlangenfarm steht. Bewohner anderer Dörfer hätten sich zusammengeschlossen, um die Tiere wieder einzufangen, zitierte das Onlinemedium Komiteeleiter Wu Zhi.<BR /><BR />Schwere Schäden meldeten die Behörden auch aus der zentralchinesischen Provinz Hubei, wo am Montag laut Xinhua ein Tornado über mehrere Ortschaften gezogen war und etwa in Huanggang ein Bild der Verwüstung hinterließ. Mindestens elf Menschen kamen während der Unwetter in Hubei ums Leben. Die Aufräumarbeiten gingen am Mittwoch weiter, wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete.