<BR />Die Männer, beide um die 50 Jahre alt und mit langjähriger Berufserfahrung, hatten nach eigenen Angaben am 28. April Schnittreste nahe einem Waldstück verbrannt. Nach bisherigen Erkenntnissen ging von diesem Feuer der Brand aus, der sich zunächst im Unterholz ausbreitete und anschließend durch starken Nordostwind rasch auf die Baumkronen übergriff.<h3> Staatsanwaltschaft Lucca ermittelt</h3> Die beiden Beschuldigten zeigten sich laut Behörden erschüttert über die Folgen. Nachdem sie zunächst als Zeugen vernommen worden waren, wurden sie angezeigt. Die Staatsanwaltschaft Lucca ermittelt. Ein Wohnhaus, das einem Feuerwehrmann gehört, wurde von den Flammen erfasst und ist derzeit unbewohnbar. Der Mann war in der Nacht auf den 1. Mai selbst an den Löscharbeiten beteiligt. Für die übrigen Bewohner entlang des betroffenen Höhenzugs ist die Notlage inzwischen beendet.<BR /><BR />Die Feuerfront hatte zeitweise eine Länge von rund 20 Kilometern erreicht, konnte jedoch am Samstag auf etwa drei Kilometer reduziert werden. Rund 240 Personen waren bei den Löscharbeiten im Einsatz. Zudem halfen drei Löschflugzeuge und zwei Hubschrauber des Zivilschutzes, die Ausbreitung der Flammen zu stoppen. Einzelne Glutnester werden weiterhin bekämpft.