Vor diesem Hintergrund haben sich Landesrätin Rosmarie Pamer und Gleichstellungsrätin Brigitte Hofer zu einem Austausch über aktuelle und geplante Maßnahmen gegen Gewalt an Menschen mit Behinderungen getroffen. <h3> „Gewalt darf nirgends Platz haben“</h3>Eines der Schwerpunktthemen war der von den Frauenhausdiensten unterbreitete Vorschlag, eine Arbeitsgruppe einzurichten, die sich gezielt mit der Prävention und Bekämpfung von Gewalt an Frauen mit Behinderungen befassen soll. <BR /><BR />Dabei sollen konkrete Maßnahmen entwickelt werden, um die Zusammenarbeit der beteiligten Dienste zu stärken und Standards für Schutz- und Präventionsstrategien zu erarbeiten. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1239957_image" /></div> <h3> Gemeinsame Verantwortung aller beteiligten Stellen</h3>„Gewalt darf nirgends Platz haben. Wir müssen Barrieren abbauen, Anlaufstellen sichtbar machen und das Thema aus der Tabuzone holen“, betonte Landesrätin Pamer. <BR /><BR />Verena Moser, Direktorin des Amtes für Menschen mit Behinderungen, verwies auf einen Entwurf, wonach Strategien und/oder Schutzkonzepte als Voraussetzungen für die Akkreditierung stationärer und teilstationärer Sozialdienste vorgesehen sind. <BR /><BR />Gleichstellungsrätin Hofer hob die gemeinsame Verantwortung aller beteiligten Stellen hervor: „Es ist zentral, dass Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen wirksame Gewaltschutzkonzepte entwickeln und umsetzen – insbesondere dort, wo Frauen einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind. Nur so kann ein verlässlicher Schutz gewährleistet werden.“ <BR /><BR />Es gehe darum, Menschen mit Behinderungen zu stärken, damit sie sich selbst vor Gewalt schützen und ihre Stimme erheben können.