Es ist zwar nicht einwandfrei nachgewiesen, dass es sich um das Kitz der gerissenen Rehgeiß handelt, aber es besteht doch eine relativ große Wahrscheinlichkeit. <BR /><BR />Seit Tagen taucht das Rehkitz immer wieder auf und verbringt teilweise sogar mehrere Stunden mit den Kälbern. Am Sonntag war es beispielsweise den ganzen Vormittag bei den Kälbern beim Haus, berichtet der Altbauer. Das Verhalten des Kitzes zeigt ganz klar: Es hat kein Muttertier mehr.<BR /><BR />Wie der Präsident der Tierärztekammer, Dr. Franz Hintner, betont, sollte in solchen Fällen das Jagdrevier verständigt werden. Das Revier entscheide dann, was in der Folge zu tun ist.<BR /><BR />Laut Experten sollte ein solches Kitz nicht gefüttert werden – und Menschen sollten sich ihm nicht nähern. Denn eine Gewöhnung an den Menschen wäre problematisch. Ein Wildtier sollte eine gesunde Scheu vor dem Menschen bewahren. Das Wildtier dürfte bereits überlebensfähig sein. Zudem müsste eine Fütterung vom Amt für Wildtiermanagement genehmigt werden, sagen Experten. Auch für die Pflege eines verletzten Tieres benötigt man eine Genehmigung des Amtes.<BR /><BR />Nicht weit entfernt von dem Bauernhof im Plattnerviertel war vor wenigen Wochen eine Rehgeiß gerissen worden. Mittels Fotofalle konnte der Riss nachgewiesen werden.