Am 17. Oktober folgte der Startschuss für die Infoabende in den Stadtvierteln, am vergangenen Freitag fand der letzte Termin in Don Bosco statt.<BR /><BR />Bürgermeister Claudio Corrarati zeigt sich sehr zufrieden. „An allen fünf Abenden waren viele Bürger anwesend. Das ist ein gutes Zeichen“, sagte er gestern auf Nachfrage. Laut Corrarati seien zahlreiche Menschen mit Zweifeln und Sorgen zu den Terminen gekommen. „Am Ende des Abends haben sie aber verstanden, dass es bei diesem Projekt nicht um die Kontrolle geht, sondern um das Wohl der Gemeinschaft“, betonte der Bürgermeister gestern.<BR /><BR /><h3> Bisher 45 Anfragen</h3>Die Frage lautet nun: Wollen die Boznerinnen und Bozner die Nachbarschaftskontrolle oder nicht? Blickt man auf die Anzahl der Anfragen, die bisher eingegangen sind, ist wohl eher Ersteres der Fall. „Bis jetzt haben sich 45 Personen gemeldet“, erklärte Corrarati.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1242711_image" /></div> <BR />Vergleicht man diese Zahl mit jener der Einwohner Bozens, so mag sie auf den ersten Blick wenig erscheinen. „Auch Verona und Parma, wo es mittlerweile 600 bzw. mehr als 3.000 Freiwillige gibt, hatten zu Beginn in etwa gleich viele Anfragen wie Bozen“, unterstrich der Bürgermeister.<BR /><BR /><h3> „Nachbarschaftskontrolle ab Februar oder März“</h3>Ab kommender Woche werde das Regierungskommissariat die Kandidaten überprüfen – wie berichtet dürfen nur Personen am Projekt teilnehmen, die keine Vorstrafen aufweisen. Die Schulung solle dagegen Anfang des nächsten Jahres starten. „Ich bin zuversichtlich, dass die Nachbarschaftskontrolle im Februar oder im März endgültig beginnen wird“, erklärte Corrarati gestern.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1242714_image" /></div> <BR />„Das Startdatum steht noch nicht fest. Bei der Schulung wird es sich um einige Stunden handeln. Wir werden den Teilnehmern erklären, was gemeldet werden darf und was nicht“, betonte Fabrizio Piras, der Kommandant der Bozner Stadtpolizei.