Das Nachhaltigkeitslabel wurde 2022 von IDM Südtirol gemeinsam mit Partnern geschaffen. Neben touristischen Betrieben und Destinationen dürfen es auch kleine und mittelständische Betriebe tragen. <BR /><BR />Wurde das Nachhaltigkeitslabel zunächst an Hotelbetriebe und touristische Destinationen für ihre nachhaltige Entwicklung vergeben, so wurde es zwei Jahre später auch für Campingplätze und Privatvermietungen geöffnet. Gemeinsam mit dem Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV), dem Verband der Privatvermieter Südtirols (VPS) und der Vereinigung der Campingplatzbetreiber Südtirols (VCS) passte IDM die Inhalte und Kriterien an die Notwendigkeiten und Bedürfnisse kleinerer Betriebe des touristischen Bereichs an. In einem weiteren Schritt gab es eine Adaptierung der Kriterien für kleine und mittelständische Unternehmen, sodass auch sie Teil der nachhaltigen Bewegung werden können.<BR /><BR />„Es ist sehr wichtig, dass wir auf unserem Weg Richtung Nachhaltigkeit möglichst viele Partner mitnehmen“, sagt IDM-CEO Erwin Hinteregger. „Ich freue mich, dass die Erweiterung des Labels für kleine Betriebe Früchte zeigt und nun auch die ersten Privatzimmervermieter an unserer Nachhaltigkeitsstrategie für Südtirol aktiv mitwirken.“<BR /><BR />Die drei neuen Label-Träger dürfen sich mit dem Level 1 des dreistufigen Nachhaltigkeitslabels schmücken. Um dieses zu bekommen, mussten sie einen aufwändigen Prozess durchlaufen und schlussendlich den Nachweis erbringen, dass genau festgelegte Kriterien und Vorgaben erfüllt werden. Unterstützt wurden sie in diesem Prozess vom VPS, der gemeinsam mit dem Terra Institut ein praxisnahes Assessment mit Workshops und gemeinsamen Arbeitsgruppen entwickelt hat, um die Betriebe bestmöglich auf ihrem Weg begleiten zu können. <BR /><BR />„Privatzimmervermieter leisten einen wichtigen Beitrag zu einem verantwortungsvollen und ressourcenschonenden Tourismus. Viele von ihnen leben Nachhaltigkeit bereits seit Jahren – sei es im bewussten Umgang mit Ressourcen, in der Pflege regionaler Kreisläufe oder in der authentischen, persönlichen Gastfreundschaft“, sagt Notburga von Lutz, Vize-Präsidentin des VPS. „Unsere Kleinstbetriebe machen in Sachen Nachhaltigkeitsbemühungen vieles bereits richtig, nun wird dieses Engagement durch das Tragen des Labels auch ins Schaufenster gestellt.“