Freitag, 07. August 2020

Nächster Tourist macht am Klettersteig Hoachwool schlapp

Am gestrigen Donnerstag ist die Bergrettung von Meran erneut ausgerückt, um einen Touristen aus dem Klettersteig Hoachwool zu retten.

Ein deutscher Tourist hatte sich am Klettersteig Hoachwool Knie so starke Schmerzen zugezogen, dass an ein Weitergehen nicht mehr zu denken war.
Badge Local
Ein deutscher Tourist hatte sich am Klettersteig Hoachwool Knie so starke Schmerzen zugezogen, dass an ein Weitergehen nicht mehr zu denken war. - Foto: © BRD Meran
Nachdem die Bergrettung Meran bereits am Mittwochnachmittag 2 niederländische Kletterer mit dem Notarzthubschrauber Pelikan 1 aus dem Klettersteig Hoachwool retten musste ( STOL hat berichtet), ging am gestrigen Donnerstag erneut ein Notruf wegen eines in Not geratenen Kletterers ein.

Dieses Mal setzte ein deutscher Tourist aus Sachsen, der sich am Knie so starke Schmerzen zugezogen hatte, dass an ein Weitergehen nicht mehr zu denken war, den Notruf ab.

Die Landesnotrufzentrale alarmierte umgehend die Bergrettung Meran, die telefonisch Kontakt zum Kletterer aufnahm. Nach einer kurzen Lagebesprechung wurde ein Bergretter mit dem Pelikan 1 zum Klettersteig Hoachwool geflogen, um den Deutschen zu bergen.



Klettersteige werden immer wieder unterschätzt


Nach dem Auffinden des verletzten Bergsteigers wurde der Bergretter mit der Winde abgelassen. Er übernahm die Erstversorgung und bereitete den Abtransport vor.

Der deutsche Tourist wurde zu einem Zwischenlandeplatz geflogen und von der Bergrettung Meran zu seinem Fahrzeug, mit dem Hinweis sich ins Krankenhaus zu begeben, gebracht. Der Einsatz war nach gut 2 Stunden beendet.

In der Sommerzeit müssen Südtirols Bergretter immer wieder ausrücken, um Personen, die sich unnötig in Gefahr begeben oder sich selbst überschätzen, zu retten. Die Bergrettung Meran warnt, dass man die Klettersteige und die Hitze nicht unterschätzen solle.


jno

Schlagwörter: