„National Geographic“ hat dem Institut für Mumienforschung von Eurac Research eine Reportage gewidmet. Darin zeichnet die Journalistin Nicola Twilley die Geschichte des Instituts nach – von seiner Gründung, die eng mit dem Wunsch verbunden war, Ötzi zu erforschen, bis hin zu den jüngsten Forschungsprojekten. <BR /><BR />Gemeinsam mit Forschenden von Eurac Research, dem Naturhistorischen Museum Wien, dem Österreichischen Archäologischen Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften besuchte Twilley das prähistorische Salzbergwerk Hallstatt. Dort begleitete sie das Forschungsteam bei der Entnahme von Paläofäkalien aus der Eisenzeit. Die Analysen liefern Erkenntnisse über Ernährung, Gesundheitszustand und Mikrobiom der damaligen Menschen.<h3> Beiträge mit Fotos umrahmt</h3>Die Reportage führt außerdem zu den präkolumbianischen Mumien Boliviens. Gemeinsam mit dem Nationalmuseum für Archäologie Boliviens arbeitet das Eurac-Institut für Mumienforschung seit Jahren an ihrer Konservierung. Die Forschenden analysieren ihre DNA und rekonstruieren ihre Gesichter. Zu den wichtigsten Entdeckungen gehört der Nachweis von Streptococcus pyogenes im Gewebe einer Mumie. Der Krankheitserreger war zuvor noch nie in einem präkolumbianischen Menschen nachgewiesen worden.<BR /><BR /><embed id="dtext86-75513506_gallery" /><BR /><BR />Twilleys Texte ergänzen die Fotografien von Davide Monteleone. Gemeinsam mit seinem Assistenten, dem Bozner Manuel Montesano, begleitete er die Forscher in Hallstatt, im Labor und bei ihrer Arbeit in Bolivien.