Insgesamt gab es heuer im Sommer in der Gemeinde Naturns 7 Betreuungsangebote. Die Marktgemeinde Naturns war Trägerin des Sommerkindergartens und der Sommerbetreuung für Grundschulkinder. Daneben hatten als Partner der Gemeinde die Musikkapelle Naturns, die Volksbühne Naturns, der Verein für Kinderspielplätze und Erholung (VKE) Naturns und und das Eltern-Kind-Zentrum (Elki) Naturns Betreuungsangebote.<BR /><BR />Sommerkindergarten und Sommerbetreuung für Grundschulkinder liefen über 7 Wochen. Es gab 54 Plätze für Kindergartenkinder und 64 für Grundschulkinder. Die Betreuungsangebote der Vereine lagen großteils außerhalb der 7 Wochen.<BR /><BR /><embed id="dtext86-67751660_quote" /><BR /><BR />Der Rückfluss der Fragebögen war mit 350 sehr gut. Abgefragt wurden unter anderem das Angebot, die Uhrzeiten, die Unterbringung, Kosten usw. „Es gab durchwegs gute Rückmeldungen für die Gemeinde und unsere Partner. Es wurde sogar öfter ein Dank formuliert“, zeigt sich Michael Ganthaler sehr zufrieden. „Am häufigsten genannt wurde, dass mehr Betreuungswochen angeboten werden sollten.“<BR /><BR />Da es 2025 sogar 12 Wochen Sommerferien geben wird, wird die Gemeinde Naturns versuchen, das Angebot für die Sommerbetreuung für Grundschüler und den Sommerkindergarten auf 8 Wochen auszudehnen. „Wir müssen noch schauen, ob das Köche und Reinigungspersonal schaffen und ob wir genügend Betreuerinnen und Betreuer finden. Außerdem müssen wir im Auge behalten, dass vor dem Beginn des Kindergarten- und Schuljahres Reparaturen in den Gebäuden notwendig sein könnten“, fasst der Vizebürgermeister die Probleme zusammen, die noch gelöst werden müssen.<BR /><BR />Der vereinzelt geäußerten Kritik, dass Kinder keinen Platz gefunden hätten, hält Ganthaler entgegen, dass es seit heuer eine Plattform gebe, auf der das gesamte Sommerbetreuungsangebot – Gemeinde und Verein – zusammengefasst sei. Eltern konnten ihre Kinder schon frühzeitig anmelden.<BR /><BR />Bei den Kindergartenkindern hielten sich Angebot und Nachfrage die Waage. Bei den Grundschulkindern bleibe man zugunsten der Qualität bei einer Obergrenze von 64 Kindern, erklärt Ganthaler. Eine Rangordnung hätte heuer garantiert, dass Kindern von Eltern, die beide berufstätig sind, auf jeden Fall ein Platz zustehe.