In der neuen Biografie „Queen Elizabeth II: A Personal History“ des Historikers Hugo Vickers erfährt man, dass der Ehemann der verstorbenen Königin Elisabeth II., Prinz Philip, fast acht Jahre lang mit einer aggressiven Krebsart lebte.<BR /><BR />2013 entdeckten Ärzte einen Schatten auf seiner Bauchspeicheldrüse – die Diagnose lautete inoperabler Bauchspeicheldrüsenkrebs. Zunächst zog sich der Prinz auf das Anwesen Wood Farm in Sandringham zurück, um sich in Ruhe zu erholen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1295616_image" /></div> <BR />Viele hatten gedacht, dass er von nun an nicht mehr in der Öffentlichkeit erscheinen würde. Doch Philip überraschte alle: Schon im August 2013 nahm er wieder offiziell an Terminen teil. Erst vier Jahre später zog er sich endgültig aus dem öffentlichen Leben zurück – mit 96 Jahren.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1295619_image" /></div> <h3> Ein Bier am Vorabend seines Todes</h3>Die Biografie zeigt Philip als einen Mann, der seine Lebensfreude bis zuletzt bewahrte. Vickers beschreibt seine letzten Stunden eindrücklich: In der Nacht vor seinem Tod entwand er sich den Pflegerinnen, schlenderte mit seinem Gehgestell durch die Korridore, nahm sich ein Bier und trank es in der Oak Room. Am folgenden Morgen – es war der 9. April 2021 – stand er auf, nahm ein Bad, meinte, er fühle sich nicht wohl und verließ still die Welt. Zwei Monate vor seinem 100. Geburtstag.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1295622_image" /></div> <h3> Die Queen war zur Stunde seines Todes nicht bei ihm</h3>Zu diesem Zeitpunkt hatte Prinz Philip fast acht Jahre mit der Krankheit gelebt – deutlich länger, als es die üblichen Prognosen nach einer Bauchspeicheldrüsenkrebs-Diagnose erwarten lassen. <BR /><BR />Vickers berichtet außerdem, dass Königin Elisabeth II. beim Tod ihres Mannes nicht anwesend war, was sie offenbar ärgerte: „Wie so oft im Leben, ist er gegangen, ohne Abschied zu nehmen.“