„Ich bin froh, dass wir ein neues Schulhaus bekommen“, meinte <b>Alessia</b>. Von der aktuellen Situation in der Container-Schule zeigte sie sich nicht besonders begeistert. Es sei ziemlich laut.<BR /><BR />Der Lärm in den Containern stört auch <b>Alessandro</b>. Was er im Zuge des Lokalaugenscheins gesehen habe, freue ihn aber: „Ich bin vor allem auf die neue Bibliothek gespannt“, meinte er. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="953302_image" /></div> <BR /><BR />Auch <b>Lisa</b> findet es toll, dass eine große Bibliothek geplant ist. „Leider werde ich sie als Schülerin nicht mehr nutzen können, da ich nächstes Jahr in die Mittelschule wechsle“, sagte sie. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="953305_image" /></div> <BR /><BR />„Man kann schon jetzt erahnen, wie die neue Schule werden wird“, erklärte <b>Luca</b>. Große, helle Räume werde es geben. „Das wird eine tolle Schule“, sagt er. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="953308_image" /></div> <h3> Bauarbeiten laufen nach Plan</h3>Die im Bau befindliche neue Grundschule von St. Jakob ist in vielerlei Hinsicht ein Vorzeigeprojekt. Unabhängig vom großzügigen Raumprogramm sind nach dem Abschluss der Arbeiten im neuen Haus beide Sprachgruppen unter einem Dach vereint. Ein wichtiger Aspekt des Vorhabens. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="953311_image" /></div> <BR /><BR />„Wir sind im Zeitplan“, sagte der Projektverantwortliche <Fett>Patrick Demattio</Fett> (im Bild unten) gestern. Noch im Oktober bekommt ein Teil des Gebäudes einen weiteren Stock draufgesetzt. „Anschließend können wir im Erdgeschoss mit der Installation der Anlagen beginnen“, erklärte er. Dann folgen die Fußböden und Fenster. Im September 2024 sollte alles fertig sein. „Um die Weihnachtszeit kann die neue Schule dann bezogen werden.“<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="953314_image" /></div> <BR /><BR />Gespannt darauf ist auch <Fett>Veronika Fink</Fett> (im Bild unten), Direktorin des deutschen Schulsprengels Leifers. Sie zeigte sich gestern besonders darüber erfreut, dass die Planung als partizipativer Prozess abgewickelt wurde. „Wünsche und Vorschläge konnten eingebracht werden“, berichtete sie. „Wir brauchen vor allem Platz, die Schülerzahlen befinden sich im Steigen. Mit der neuen Schule sollte das Platzproblem gelöst sein“, meinte sie. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="953317_image" /></div> <BR /><BR />Auf große helle und vor allem den Bedürfnissen angepasst Räume freut sich auch Lehrerin <Fett>Verena Simeoni</Fett> (im Bild unten). „Es ist ein gutes Konzept“, meinte sie und lobte ebenfalls die gute Zusammenarbeit mit den Projektanten. „Sogar die Kinder konnten in überschaubarem Maße ihre Wünsche einbringen.“<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="953320_image" /></div> <BR />Derzeit sind sie die Grundschüler in den Containern auf dem ehemaligen Parkplatz untergebracht. „Der Schulbetrieb läuft tadellos“, sagte der Leiferer Vizebürgermeister Giovanni Seppi. „Die Klassenräume sind sogar größer als im alten Gebäude“, ergänzte Direktorin Fink. Natürlich, ein richtiges Gebäude könnten die Container nicht ersetzen, „es ist aber absehbar und wir ziehen wieder um. Da sind kleinere Problemchen verkraftbar“, sagte sie.<h3> Bozen und Leifers teilen sich die Kosten</h3>„Die Zusammenarbeit läuft hervorragend“, meinte gestern der Leiferer Vizebürgermeister Giovanni Seppi. Sein Bozner Amtskollege Luis Walcher konnte dem nur beipflichten. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 19 Millionen Euro. 8 Millionen steuert die Landesverwaltung bei. Den Rest bezahlen je zur Hälfte die beiden Gemeinden.<BR /><BR />