Montag, 02. März 2015

Neue Hubschrauber: Die Farbe bleibt – zumindest vorerst

Noch etwas ungewohnt stechen die Helikopter vom Himmel: Am Sonntag hatten die „neuen“ Pelikan-Rettungshubschrauber ihren ersten Arbeitstag. Der lief ganz nach Plan, erklärt Ernst Fop von der Landesnotrufzentrale. Und: An die auffällige Farbe müssten sich die Südtiroler gewöhnen – zumindest vorerst.

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„Der erste Arbeitstag mit den neuen Modellen verlief eigentlich ganz wie erhofft“, berichtet der stellvertretende Leiter der Landesnotrufzentrale im Gespräch mit STOL. Zwar gebe es noch einige Feinheiten, die es besser abzustimmen gelte, doch die Routineeinsätze seien durchwegs positiv abgelaufen. „Die Maschinen sind top.“

Seit 1. März kreisen am Südtiroler Himmel neue Rettungshubschrauber: Rund 20 Jahre lang waren „Pelikan 1“ und „Pelikan 2“ im Gewand des Modells BK117 abgehoben. Nun wurden sie durch das Nachfolgemodell, Typ EC 145 T2, ersetzt. Laut Flugrettung Südtirol: leiser, schneller, sicherer. 

Die Maschinen nimmt das Land in "Langzeitmiete". „Wir hoffen natürlich, dass auch die neuen Hubschrauber viele Jahre ihren Dienst tun“, erklärt Fop.

„Rot und gelb sind die zugelassenen Farben“

Was die Farbe anbelangt, so erinnern die neuen Rettungsmaschinen an ihre österreichischen Kollegen. Nicht ohne Grund: „Rot und Gelb sind die von der EU zugelassenen Farben“, weiß Fop.

Ob sich am äußeren Erscheinungsbild der neuen Pelikane noch etwas ändert, lässt er weitgehend offen. Er habe zwar davon gehört, dass die Farbe abgeändert werden könnte, doch: Ob und wie die Helikopter „personalisiert“ würden, das werde wohl noch mitgeteilt.

Wohin mit den Hubschraubern? „Muss Politik entscheiden“

Zur Kritik von BRD-Chef und HELI-Vorstandsmitglied Toni Preindl – die Flugrettung müsse generell besser aufs Land verteilt werden – will sich Fop nicht bekennen. „Das ist ein Thema, das immer wieder mal aufflammt. Doch da muss die Politik entscheiden. Ich mache einfach nur meinen Job.“

stol

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