Die 2007 gegründete Hundestaffel des Trentiner Forstamtes wird durch 2 neue Bärenhunde verstärkt. Die 6 derzeitigen Mitglieder der Einheit sind darauf trainiert, die Anwesenheit von Bären aufzuspüren, ihre Nähe zu signalisieren und sie gegebenenfalls mit speziellen Vergrämungsmaßnahmen davon abzuhalten, sich Wohnhäusern, landwirtschaftlichem Gelände oder von Menschen frequentierten Orten zu nähern. Diese Arbeit ist Teil eines umfassenderen Konzepts für das Wildtiermanagement, das Prävention, Aufklärung und direkte Intervention umfasst.<BR /><BR />Die beiden Neuankömmlinge sind Freja (Rasse Jämthund) und Scar (Westsibirischer Laika). Die Hunde durchlaufen eine einjährige Ausbildung mit dem Ziel, spezifische Fähigkeiten und Verhaltensweisen zu entwickeln, die für ihre Arbeit erforderlich sind. <BR /><BR />Diese beiden Exemplare durchlaufen auch ein Ad-hoc-Geruchstraining: Um Fährten oder die Anwesenheit von Bären zu erkennen und aufzuspüren, werden diese beiden Hunde durch die Verwendung von Ködern oder Fellen trainiert, damit sie die Anwesenheit dieses Geruchs deutlich signalisieren. Und nicht nur das: Sie werden verschiedenen Situationen und Umweltreizen ausgesetzt, um sicherzustellen, dass sie während der Feldeinsätze ruhig und konzentriert sind.<BR /><BR /><h3> Insgesamt 13 Einsätze im Jahr 2023</h3>Die Hundestaffeln sind für den Kontakt mit Bären ausgebildet: Wenn sie einen Bären aufspüren, stellen sie ihn, um ihn zu vertreiben. Im Jahr 2023 führte die Einheit zahlreiche Einsätze durch: in 8 Fällen wurden Jungbären abgeschreckt; in 3 Fällen war der Einsatz der Einheit von grundlegender Bedeutung für die Rekonstruktion der Dynamik der Interaktion zwischen Mensch und Bär und in 2 Fällen unterstützte sie die Fangaktivitäten.