"Eine Prüfungskommission", unterstrich Ressortdirektor Klaus Unterweger einleitend, "ist immer auch Garant für Objektivität und Rechtmäßigkeit. Die Jagd ist eine für Südtirol wichtige Dienstleistung; auch deshalb gilt es, Neutralität und Objektivität zu wahren. Der Landesverwaltung ist es ein großes Anliegen, dass im Umgang mit dieser großen Verantwortung auch eine große Sensibilität einhergeht."Die Neubesetzung der Kommission, führte Abteilungsdirektor Paul Profanter aus, gibt Gelegenheit, die Prozeduren für die Jagdprüfung zu durchleuchten und eventuell eine Neuorientierung anzustreben."Die Abwicklung der Prüfung", erklärte Profanter, "wird beibehalten, das Bewährte wird weitergeführt. Wir wollen Jungjäger, die ihr Fach im Hinblick auf Wald und Waffen verstehen, aber auch das Gesamtbild der Fauna und Flora im Auge behalten; diese Kommission hat die Voraussetzungen, diese Fähigkeiten zu überprüfen."