Wie Landesrat Philipp Achammer erklärt, richtet sich das neu geplante Angebot besonders an Einheimische, steht aber allen offen. „Konkret handelt es sich dabei um eine Einzeljahreskarte, die preislich etwa zwischen 40 und 50 Euro liegen soll“, berichtet er. Familien sollen das Doppelte bezahlen. „Wir möchten Familien ein interessantes Angebot machen, denn Südtirols Museumslandschaft ist enorm groß. So kann Familienzeit bewusst genutzt werden.“ <BR /><BR /><embed id="dtext86-72322214_quote" /><BR /><BR />Eine zentrale Rolle sollen die zehn Landesmuseen spielen, „aber wir möchten auch so viele Privatmuseen wie möglich ins Boot holen.“ In den nächsten Wochen stehen weitere Gespräche an. „Wir müssen z. B. den Verrechnungsmodus klären. Mit 2026 möchten wir aber auf jeden Fall starten“, so Achammer. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1239456_image" /></div> Ganz neu ist die Ideen mit dem Jahresticket nicht. 35 Euro für Erwachsene <h3> Kein uninteressantes Detail am Rande</h3>Mit der „museumobil Card“ konnten Touristen in der Vergangenheit die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen und etwa 80 Museen und Ausstellungen im Land besuchen. Zahlreiche Museen kündigten das Abkommen dann aber, weil der Auszahlungspreis nicht stimmte und zu niedrig war. Mit 1. Jänner 2025 wurde die Vorteilskarte abgeschafft ( <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/suedtirol-touristen-duerfen-nicht-mehr-gratis-in-museen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">wir haben berichtet)</a>, im Frühling wurde über einen neuen Anlauf diskutiert, der aber scheiterte. Eine Neuauflage der „museumobil Card“ wird es nun definitiv nicht mehr geben, bestätigen Armin Gatterer, Ressortdirektor für Kultur und Museen, und Sabine Unterholzner.