Auf dem Parkplatz gegenüber dem Friedhof stehen ab sofort 19 Kurzzeit-Stellplätze für Camper zur Verfügung, die von der SEAB verwaltet werden. Die Zufahrt ist durch eine Höhenschranke begrenzt, die maximale Parkdauer beträgt 72 Stunden.<BR /><BR />„Mit diesem Angebot wollen wir das Wildcampen endgültig unterbinden und stattdessen einen sicheren Ort für Camper schaffen“, erklärte Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser gestern vor Ort. Das restliche Areal soll zur Hälfte zu einem Langzeit-Camperparkplatz für Boznerinnen und Bozner umgewandelt werden. Die monatlichen Kosten dafür sollten bei etwa 80 Euro liegen.<BR /><BR /><h3> Änderungen auch vor dem Friedhof und bei der Sportzone Pfarrhof</h3>„Die Nachfrage ist gegeben, derzeit gibt es bereits einen solchen Parkplatz in der Reschenstraße, vor der Stadthalle“, betonte SEAB-Präsident Kilian Bedin. Auf der anderen Hälfte der Fläche sollen dagegen die weißen Zwölf-Stunden-Parkplätze erhalten bleiben. Zudem plant die Stadtverwaltung, einige Stellplätze für Besitzer violetter Anrainer-Parkvignetten einzuzeichnen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1338759_image" /></div> Änderungen wird es aber auch auf dem Parkplatz vor dem Friedhof und an der Sportzone Pfarrhof geben. Eine Schranke mit Höhenbeschränkung soll künftig verhindern, dass Camper auf die beiden Parkplätze fahren. Während der Parkplatz vor dem Friedhof weiterhin zeitlich unbegrenzt den Friedhofsbesuchern zur Verfügung steht, gilt in der Sportzone Pfarrhof weiterhin eine maximale Parkdauer von zwölf Stunden. „Für die Kleinbusse der Sportvereine werden wir eine passende Lösung finden“, meinte Ramoser. Die Änderungen sollen Anfang September umgesetzt werden.<BR /><BR />„Vor ein paar Jahren gab es das Gerücht, dass man mit einem Camper auf keinen Fall in Bozen Halt machen solle, weil man nicht willkommen sei und außerdem nur beraubt werde. Diese Zeiten sind jetzt endgültig vorbei“, unterstrich Bürgermeister Claudio Corrarati abschließend.