Die von ihm aufgezeichneten Veränderungen der Landschaft werden gespeichert und untersucht. Mithilfe dieser Überwachung kann bei Naturkatastrophen oder bei einschneidenden Veränderungen der Ressourcenvorkommen wie etwa bei Waldschäden rasch und effizient eingegriffen werden.Die Wissenschaftler des Bozner EURAC-Instituts für Angewandte Fernerkundung sind im Rahmen eines internationalen Projekts damit beauftragt, die Satellitendaten zur Wald- und Schneebedeckung zu analysieren. Das Projekt unter der Federführung der ESA befindet sich in der Anfangsphase und setzt auf die Technologie der neuen Sentinel-Satelliten: So wurde 2014 ein Satellit mit Radarsensoren in den Orbit geschickt, im Laufe dieses Jahres wird ein mit optischen Instrumenten ausgestatteter Satellit folgen.Alle zehn Tage neue BilderDie beiden Erdbeobachtungssatelliten liefern sodann rund alle zehn Tage Bilder von festgelegten Gebieten stets aus demselben Aufnahmewinkel.Diese Sequenzen erlauben es, langsame Veränderungen der Vegetation oder der landwirtschaftlichen Flächen zu überwachen. Aus unterschiedlichen Aufnahmewinkeln können hingegen auch täglich Bilder gesendet werden.Damit können plötzliche Veränderungen der Erdoberfläche durch Naturkatastrophen erfasst werden. Die Informationen dienen dem Zivilschutz und Einrichtungen der Forst- und Landwirtschaft und sind gleichzeitig Hilfsinstrumente in Kriseneinsätzen.Südtirol wurde auf Anfrage der EURAC-Forscher in die Interessensgebiete des internationalen Projekts mit aufgenommen und kann somit von den Satellitendaten profitieren.Die Experten des EURAC-Instituts für Angewandte Fernerkundung überwachen vor allem die Veränderungen der Waldoberflächen und die Schneebedeckung. stol