Die Berufsfeuerwehr Bozen, Wehrmänner der Feuerwehren aus dem Brixner Raum und weitere Rettungskräfte, haben am Montag erneut nach dem jungen Schüler aus Milland gesucht. Drunter die Wasserretter, Kanufahrer und die Carabinieri.Die Berufsfeuerwehr Bozen hat heute die Suche bis zum Villnösser Stausee ausgedehnt. Mit dem Boot wurde das orographisch rechte Ufer abgesucht. Auf der Rückfahrt nach Bozen werden die Einsatzkräfte noch entlang des Eisacklaufes zugängliche Stellen mit dem Auto anfahren und dort nach dem 13-Jährigen suchen.Am Dienstag Nachmittag soll das linke Ufer noch abgesucht werden. Bei einer Sitzung aller Einsatzkräfte am heutigen Abend soll über das weitere Vorgehen entschieden werden. Alexander Isaia hatte sich am Samstag mit seinem gleichaltrigen Freund in der Rienzschlucht aufgehalten. Beim Klettern auf dem brüchigen Gestein über der Rienz soll der Millander abgestürzt sein.Seitdem fehlt von dem 13-Jährigen jede Spur. Lediglich ein Turnschuh des Jugendlichen konnte bisher aus der Rienz gefischt werden.Bereits am Wochenende hatte ein Großaufgebot an Rettungskräften nach dem Vermissten gesucht (STOL berichtete). 45 Minuten lang wurden am Sonntag die Schleusen der Stauseen Mühlbach und Franzensfeste geschlossen, um das Wasser in Eisack und Rienz zu senken. Die Schleusen können aufgrund der Wassermassen nach den Regenfällen am Wochenende voraussichtlich erst wieder am Mittwoch oder Donnerstag geschlossen werden.stol