Bislang mussten die Suchaktionen, die seit Montag laufen, ergebnislos abgebrochen werden. Am Donnerstag gab es allerdings eine erste, etwas konkretere Spur: Das Handy des Vermissten konnte ausfindig gemacht werden.Wie sich herausstellte, hatte ein Jugendlicher das Mobiltelefon bei einem Spaziergang am Sonntagvormittag entlang des Eisacks gefunden. Das Handy soll sich am Ufer, unweit der Diskothek "Halle 28", auf einem Stein befunden haben, daneben ein Feuerzeug. Anschließend soll der Finder die SIM-Karte des Vermissten entnommen, sie weggeworfen und seine eigene eingesetzt haben. Das Handy konnte schließlich am Donnerstag von den Ermittlern der Bozner Quästur geortet werden (STOL berichtete). Suche entlang Eisack und EtschDie Suche der Einsatzkräfte konzentriert sich derzeit auf den Eisack und auf die Etsch. Wasserrettung und Taucher halten nach dem 17-Jährigen und nach weiteren Spuren Ausschau. Gesucht wird von Bozen bis zur Mülldeponie Frizzi Au bei Pfatten. Am Donnerstag wurden Eisack und Etsch bis nach Mezzocorona mit einem Hubschrauber der Finanzwoche abgeflogen. Allerdings ohne Ergebnis.Dankbar für jeden HinweisÜber die Sendung „Chi l’ha visto“ wurde am Mittwochabend auf Rai 3 auf den Vermissten aufmerksam gemacht. Jeder Hinweis, der zur Suche beitragen könnte, ist wertvoll. Zweckdienliche Hinweise sollten an die Carabinieri (112) oder an die Bozner Quästur (113) gerichtet werden. Stefan Seebacher, von seinen Freunden auch „Pipper“ genannt, arbeitet in einem Rittner Hotel als Kochlehrling. Er ist rund 1,70 Meter groß, hat schwarze Haare und dunkle Augen. Bei seinem Verschwinden in den frühen Sonntagmorgen stunden trug er ein gelbes T-Shirt, einen dunkel gestreiften Pullover, schwarze Turnschuhe und eine dunkle Jacke. stol