Freitag, 12. Mai 2017

Neue Tarife für Kaminkehrer

In Zukunft wird die Kaminkehrer-Leistung anhand dem tatsächlichen Arbeitsaufwand verrechnet, nicht wie bisher nach einer vorgegeben Tarifordnung.

Die Kaminkehrer werden in Zukunft nach Arbeitsaufwand bezahlt.
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Die Kaminkehrer werden in Zukunft nach Arbeitsaufwand bezahlt. - Foto: © D

Das berichtet die Verbraucherzentrale. Bisher war der Beruf der Kaminkehrer einer der wenigen Ausnahmen, bei dem die Arbeitsleistung nicht nach tatsächlichem Aufwand, sondern nach einer vorgegebenen Tarifordnung abgerechnet wurde.

Zwar stelle diese Preisvorgabe nur den Maximalpreis dar, dennoch sei er in den meisten Fällen voll ausgeschöpft worden, so die VZS.

Leistungen werden nun nach Arbeitsaufwand berechnet

In Zukunft werden auch die Leistungen der Kaminkehrer nach Aufwand verrechnet.

Lediglich der zu verrechnende Höchststundensatz, welcher 49,50 Euro inklusive 10 Prozent Mehrwertsteuer beträgt, wird vom Landesdekret vorgegeben. Dabei wird jede angefangene Viertelstunde angelastet.

Konsument kann sparen

Teurer wird es vor allem dann, wenn etwa die Reinigung aufwendig ist, weil keine optimale Verbrennung stattfindet oder der Kaminkehrer Zusatzleistungen wie das Abdichten der Herde oder eine vorübergehende Sicherung am Dach mit übernehmen muss.

Der Konsument hat laut Verbraucherzentrale also die Möglichkeit zu sparen, indem er das Abdichten der Herde selbst übernimmt und für den Kaminkehrer alles so vorbereitet, dass dieser nur mehr die Reinigung oder Kontrolle durchführen muss.

stol

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