26 Prozent aller Corona-Fälle in Italien seien bei Schülern unter 20 Jahren festgestellt worden, steht in einem Bericht des „Istituto Superiore di Sanità“ (ISS, Italiens Oberstes Gesundheitsinstitut), der am Sonntag veröffentlicht worden ist. 48 Prozent der Fälle im Schulalter wurden in der Altersgruppe der 6- bis 11-Jährigen diagnostiziert, 36 Prozent in der Altersgruppe der 12- bis 19-Jährigen, und nur 11 Prozent bzw. 5 Prozent im Alter von 3 bis 5 bzw. unter 3 Jahren.<BR /><BR />150 Tage nach Abschluss des Impfzyklus „sinkt die Wirksamkeit des Impfstoffs bei der Vorbeugung der Krankheit, sowohl in der symptomatischen als auch in der asymptomatischen Form, von 71,5 Prozent auf 30,1 Prozent“, heißt es darin.<BR /><BR />Die Wirksamkeit des Impfstoffs zur Vorbeugung schwerer Krankheitsfälle ist aber dennoch hoch: Bei denjenigen, die vor weniger als 5 Monaten vollständig geimpft wurden, liegt sie bei 92,7 Prozent, während sie bei denjenigen, die den Impfzyklus vor mehr als 150 Tagen abgeschlossen haben, auf 82,2 Prozent sinkt. Die Wirksamkeit bei der Verhinderung schwerer Krankheitsfälle steigt auf 71 Prozent bzw. 94 Prozent bei denjenigen, die mit einer Zusatz-/Auffrischungsdosis geimpft wurden.<BR /><BR />Das Risiko einer Intensivbehandlung für Ungeimpfte im Vergleich zu Geboosterten sei „bei den über 80-Jährigen 85-mal höher, bei den 60- bis 79-Jährigen 12,8-mal höher und bei den 40- bis 59-Jährigen 6,1-mal höher“.<BR /><BR />