Sonntag, 09. Dezember 2018

Neuer Bozner Busbahnhof in Betrieb genommen

7 Monate lang befand sich in der Rittner Straße in Bozen eine große Baustelle, nun ist Schluss mit den Arbeiten: Der neue provisorische Busbahnhof steht. Im Rahmen einer kleinen Feier wurde das Gelände pünktlich zum Start des neuen Fahrplans am Sonntag in Betrieb genommen. Am heutigen Montag nun muss der Busbahnhof den Härtetest bestehen.

Von links: Dekan Bernhard Holzer, Landeshauptmann Arno Kompatscher, Bürgermeister Renzo Caramaschi und STA-Präsident Martin Ausserdorfer schnitten bei der Eröffnung das Band durch. - Foto: LPA
Badge Local
Von links: Dekan Bernhard Holzer, Landeshauptmann Arno Kompatscher, Bürgermeister Renzo Caramaschi und STA-Präsident Martin Ausserdorfer schnitten bei der Eröffnung das Band durch. - Foto: LPA

Gemeinsam mit Vertretern aus Verwaltung, Politik, Mobilität und den beteiligten Unternehmen haben Landeshauptmann Arno Kompatscher, Bozens Bürgermeister Renzo Caramaschi sowie der Präsident der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA), Martin Ausserdorfer, den Bahnhof am Sonntag ihrer Bestimmung übergeben. 

"Der neue Busbahnhof ist nicht nur ein Bozner Projekt, sondern eine der wichtigsten Drehscheiben der öffentlichen Mobilität im ganzen Land", sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher. Bürgermeister Caramaschi bezeichnete das Gelände hingegen als neues Kapitel für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Bozen und für die Neugestaltung der Innenstadt. 

Gesegnet wurde der neu errichtete Bahnhof von Domdekan Bernhard Holzer.

In Rekordzeit fertiggestellt

In nur 7 Monaten wurde der Verkehrsknotenpunkt in der Rittner Straße errichtet. Wie Ausserdorfer berichtete, war vor allem die STA in diesem Zusammenhang mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Zum Start des Winterfahrplans kann das Gelände nun aber voll genutzt werden. 

„Zu unterstreichen ist, dass es mit dem neuen Infopoint auch ein Rundumservice für die Fahrgäste gibt“, so Ausserdorfer. Dabei werde nicht nur ein Informations- und Schalterdienst geleistet, sondern die Fahrgäste können auch verschiedene Dienste in Anspruch nehmen. So werden beispielsweise über eine moderne Anlage mit Daten in Echtzeit alle wichtigen Infos zu Abfahrten und Ankünften angezeigt. 

Viele Busse auf wenig Platz 

Der neue Busbahnhof in der Rittner Straße hat, ebenso wie jener in Brixen, dynamische Busspuren, sodass alle Busse auf einer relativ knapp bemessenen Fläche von 75 Metern halten können. Der Haltebereich ist dabei in 4 Zonen gegliedert, die den verschiedenen Linien zugeordnet sind. Überwacht wird das Gelände von 24 Videokameras.

Auch die Haltestellen rund um den Bahnhofsplatz werden den verschiedenen Überland- und Stadtbussen nun neu zugeteilt und erhalten neue Bezeichnungen. 

Am heutigen Montag wird man sehen, ob der neue Busbahnhof den Härtetest besteht und dem Ansturm von Schülern und Pendlern am Werktag gewachsen ist.

stol/LPA 

Einen Moment Bitte - das Video wird geladen

stol