Dienstag, 03. April 2018

Neuer Heli-Port in Salurn

Am Dienstagmorgen hat die Brennerautobahngesellschaft unmittelbar an der Südspur der Autobahn in der Höhe von Salurn einen neuen Landeplatz für Rettungshubschrauber eröffnet. Dank dieser Infrastruktur können die Rettungskräfte dort tagsüber für Notfalleinsätze starten und landen. STOL hat mit A22-Geschäftsführer Walter Pardatscher gesprochen.

Der Landeplatz liegt direkt an der A22 und verbessert die Abwicklung von Rettungseinsätzen bei medizinischen Notfällen. - Foto: DLife
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Der Landeplatz liegt direkt an der A22 und verbessert die Abwicklung von Rettungseinsätzen bei medizinischen Notfällen. - Foto: DLife

„Wir haben dieses Projekt verwirklicht, um die Notfalleinsätze an der Brennerautobahn weiter zu verbessern“, betonte A22-Geschäftsführer Walter Pardatscher bei der heutigen Eröffnungsfeier. „Der neue Hubschrauberlandeplatz trägt zu noch höheren Sicherheitsstandards – nicht nur für die Autobahnbenutzer – und zu noch effizienteren Einsatzzeiten bei.“

Der neue Landeplatz wurde auf einem Grundstück der Brennerautobahngesellschaft errichtet. Das Areal wird im Osten von der Lärmschutzwand entlang der Südspur der Autobahn, im Süden und Westen vom Straßendamm der L.S. 19 und im Norden von der Landesstraße 19 begrenzt. Es ist von Süden und von Norden über eine Zugangsstraße erreichbar, die mit einem Tor versehen und neben der Lärmschutzwand und dem Damm der L.S. 19 von einem Maschendrahtzaun begrenzt wird. Durch den Notausgang der Lärmschutzwand besteht eine dritte Zugangsmöglichkeit vor allem für Notfälle auf der Autobahn, bei denen Menschen oder Verletzte zum Hubschrauberlandeplatz gebracht werden müssen. 

Der Landeplatz liegt direkt an der A22 und verbessert die Abwicklung von Rettungseinsätzen bei medizinischen Notfällen

„Die endgültige Einrichtung des Hubschrauberlandeplatzes wurde von Experten des Sektors begleitet“, erklärte der  technische Generaldirektor Carlo Costa. „Dank den Hinweisen des Weißen Kreuzes und des Verantwortlichen für die Landesplätze der Rettungshubschrauber von Babcock Italia – dem Betreiber von Pelikan 1 und 2 – wurden auf dem Landeplatz eine Bodenmarkierung, ein Windsack zur Einschätzung des Windes in ummittelbarer Nähe und eine weiß/rote Kennzeichnung von nicht entfernbaren Hindernissen angebracht.“

Seine Zufriedenheit und Wertschätzung drückte auch Bürgermeister Roland Lazzeri aus, der sich über die gewinnbringende Zusammenarbeit mit der Brennerautobahngesellschaft in der Verwirklichung dieser Infrastruktur erfreut zeigte. „Der neue Hubschrauberlandeplatz stellt einen Mehrwert für unsere Gemeinde dar“, so Lazzeri. „Dank seines Standortes wird er auch bei der Abwicklung jener Notfalleinsätze, die nicht direkt mit der Tätigkeit der Autobahn zusammenhängen, eine wertvolle Unterstützung bieten.“

stol

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