Im Einsatz sein werden vorerst ein großer und zwei Kleinbusse, mit denen die Haupt- und Nebenstrecken bedient werden.Auf der Hauptstrecke fährt der Nightliner fünf Mal mit erster Fahrt um 22 Uhr und letzter Fahrt um 4 Uhr.Ausgangspunkt in Bozen ist die Perathonerstraße, von hier aus fährt eine Linie über Sigmundskron und Frangart nach Eppan und weiter bis zum Kalterer Rottenburgerplatz.Eine weitere Linie verbindet Eppan mit Kaltern und Sankt Nikolaus. Von St. Nikolaus führt eine dritte Verbindung über Oberplanitzing und Obere Gand bis Eppan und Girlan.Für die Heimkehrer ist schließlich eine Verbindung von Untere Gand über Eppan nach St. Pauls, Missian und Unterrain vorgesehen.Flyer und Plakate zur Bekanntmachung der Initiative und des Fahrplans werden in diesen Tagen verteilt.Ticket für Einzelfahrt kostet 2,50 EuroEin Ticket für eine Fahrt mit dem Nightliner kostet 2,50 Euro. Ein Ticket für die ganze Nacht (unbegrenzte Fahrten) kostet vier Euro. Ein 10-Nächte-Ticket kostet 25 Euro.„Investition für mehr Sicherheit auf den Straßen“„Der neue Nightliner ist ein gemeinsames Projekt der Gemeinden Bozen, Eppan und Kaltern, der Bezirksgemeinschaft und vor allem der Jugend, die sich hartnäckig und mit viel Elan für diesen Dienst eingesetzt hat“, betonte Landesrat Thomas Widmann bei der Vorstellung des Nightliners.Er sei eine Investition für mehr Sicherheit auf den Straßen und komme als solche nicht nur der Jugend, sondern allen Verkehrsteilnehmern zugute, sagte er.Der Präsident der Bezirksgemeinschaft, Oswald Schiefer, meinte, der neue Dienst sei für die Sicherheit der Jugendlichen von großer Bedeutung.„Allein die Tatsache, dass drei Gemeinden hinter dem Projekt stehen, zeigt, was das sichere Heimkommen der Jugendlichen den Familien wert ist“, sagte Schiefer.Pilotprojekte im Vinschgau-Burggrafenamt und im Pustertal-EisacktalDer Nightliner wird im Vinschgau-Burggrafenamt seit 2009 und im Pustertal-Eisacktal seit Juni 2010 als Pilotprojekt betrieben.In der ersten Phase wurde getestet, wie gut das Angebot genutzt wird und welche Verbesserungen vorgenommen werden konnten.In beiden Fällen haben starke Fahrgastzahlen zur Verlängerung der Projektlaufzeit geführt: Im Vinschgau wurden durchschnittlich 30 Personen pro Fahrt gezählt, im Eisacktal/Pustertal nutzen im Durchschnitt 590 Personen pro Nacht den Dienst.Seit 2011 verfügt auch das Gadertal über einen Nightliner.