Es sehe so aus, als seien seine Brüder – die übrigen Kardinäle – fast bis ans Ende der Welt gegangen, um einen neuen Papst zu finden, erklärte der aus Argentinien stammende Jorge Mario Bergoglio, der bisher Kardinal von Buenos Aires war.Der neue Papst segnete die Menschenmenge auf dem Petersplatz und forderte die Welt auf, den Weg der Liebe und Brüderlichkeit einzuschlagen.Franziskus I. bat die Gläubigen, für ihn zu beten. Er dankte auch Papst Benedikt Emeritus – dem früheren Kardinal Joseph Ratzinger – für seine Arbeit für die Kirche.Der 85-jährige Deutsche hatte seinen Rücktritt mit seinem fortgeschrittenen Alter begründet. Bergoglio ist 76 Jahre alt.Am Ende seiner kurzen Ansprache betete der neue Papst mit den Gläubigen auf dem Petersplatz ein Vater Unser und ein Ave Maria für seinen Vorgänger Benedikt.Als der Papst dann die Gläubigen um ein stilles Gebet für sich bat, wurde es auf dem mit Zehntausenden Gläubigen und Touristen gefüllten Platz ganz still.Nach dem apostolischen Segen „Urbi et Orbi“ – der Stadt und dem Erdkreis – wünschte Franziskus den jubelnden Menschen eine gute Nacht und zog sich zurück.Bergoglio wurde am 17. Dezember 1936 als eines von fünf Kindern italienischer Einwanderer in Buenos Aires geboren.Bis heute hat er deshalb neben der argentinischen auch die italienische Staatsangehörigkeit. Neben Spanisch und Italienisch spricht er auch Deutsch.apa/reuters