Der gebürtige Rittner wirkte bekanntlich auch als Diakon und Kooperator in Passeier. <BR /><BR />„Ich würde sagen, du bist schon ein bisschen ein Passeirer, also einer von uns geworden“, sagte Iris Karnutsch Zipperle in der St. Leonharder Pfarrkirche zu Pfarrer P. Markus Mur – nach dem feierlichen Einzug und der Schlüsselübergabe. <BR /><BR />„Ich hoffe, auch du empfindest es so. Wir freuen uns, dass du bereit bist, die Verantwortung über die 4 Pfarreien zu übernehmen. Wir wünschen dir Mut, aus deiner Stille hervorzutreten und auch einmal laut zu werden, um dir Gehör zu verschaffen.“ <h3> Stehvermögen, Weitblick und Herz</h3>Zudem dankte Karnutsch Zipperle Murs Vorgänger P. Christian Stuefer OT für sein jahrzehntelanges Wirken in Passeier. Der Prior der Brüderprovinz Österreich-Italien im Deutschen Orden wird den neuen Pfarrer als Seelsorger unterstützen. Dem Dank der Präsidentin schloss sich dann Dekan Pamer an. <BR /><BR />Und er sagte zum neuen Pfarrer: „Hier in Passeier, in unseren Pfarreien, lässt es sich gut leben, feiern, singen und beten. Unser aller Wunsch heute ist: Sei ein glaubwürdiger, offener und vor allem herzlicher Pfarrer, der es versteht, in den Menschen die Sehnsucht nach Gott, Gemeinschaft, Wertschätzung und nach Tiefe zu wecken.“ Heutzutage brauche es Priester mit Stehvermögen, Weitblick und Herz.<BR /><BR />Weiters wandte sich Dekan Pamer an die Gläubigen der Pfarreien St. Leonhard, St. Martin, Schweinsteg und Walten: „Nehmt euren Pfarrer an – mit seinen Fähigkeiten, mit seinem guten Willen, mit seinem Feingefühl, aber auch mit seinen Defiziten, die jeder von uns hat.“ Am Ende der gut besuchten Amtseinführungsfeier, bei der auch Pfarrer Thomas Jablonka aus Nordrhein-Westfalen konzelebrierte und Diakon Hermann Pirpamer assistierte, ergriff der neue Pfarrer das Wort: „Wenn mir jemand nach meiner Priesterweihe vor 3 Jahren gesagt hätte, dass ich schon bald Pfarrer werden sollte, hätte ich es zwar innigst gehofft, aber geglaubt hätte ich es ihm sicherlich nicht.“ <BR /><BR />Zu Prior Stuefer sagte Mur: „Ich möchte dir ein aufrichtiges Vergelt’s Gott sagen. Du hast mich in den vergangenen Jahren wie ein guter Vater auf die großen Aufgaben hier vorbereitet.“ Bei der Feier dabei waren auch Generalprokurator P. Christian Blümel OT und P. Sven Conrad FSSP. An der Spitze der politischen Vertreter standen die Bürgermeister Robert Tschöll (St. Leonhard) und Dominik Alber (St. Martin). <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1079130_image" /></div> <BR />Nach der Messfeier gab es vor der Kirche eine Begegnung mit P. Markus Mur OT. Der Waltner Pfarrgemeinderatspräsident <b>Albert Oberprantacher</b> (im Bild) lobte den neuen Pfarrer: „Noch wirkt er eher zurückhaltend. So wie ich ihn kennengelernt habe, ist er sehr kompetent. Und er geht auf die Leute zu. Ich habe gute Erfahrungen mit ihm gemacht.“<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1079133_image" /></div> Über einen Landsmann als neuen Pfarradministrator freute sich die gebürtige Rittnerin <b>Bernadette Erlacher</b> (im Bild), die im Schweinsteger Pfarrgemeinderat mitarbeitet: „Pater Markus hat eine feine und angenehme Art. Wir in Schweinsteg sind wirklich sehr froh, dass er bei uns ist.“<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1079136_image" /></div> Und <b>Johanna Karlegger</b> (im Bild), die Pfarrgemeinderatspräsidentin von St. Martin, betonte: „Pater Markus ist ein ruhiger Mensch, der eine klare Meinung hat. Wir haben ihn schon kennengelernt und positive Erfahrungen gemacht.“