Donnerstag, 21. Mai 2015

Neuer Straßenlook für den Sommer

Seit 15. Mai dürfen keine Fahrzeuge mehr unterwegs ein, die Winterreifen aufgezogen haben, die den vorgeschriebenen Geschwindigkeitsindex in der Zulassungsbescheinigung unterschreiten. Das Mobilitätsressorts rät: umrüsten.

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Foto: © shutterstock

„In den Sommermonaten wird der Nachlass auf den Geschwindigkeitsindex nicht mehr gewährt", erklärt Markus Kolhaupt, Vizedirektor des Kraftfahrzeugamts.

Winterreifen dürfen noch gefahren werden, sofern deren Charakteristiken, also die Maße sowie der Last- und Geschwindigkeitsindex, jenen im Fahrzeugschein vorgesehenen entsprechen. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe muss stets vorhanden sein. Diese beträgt 1,6 Millimeter für Autos und Anhänger, einen Millimeter für Motorräder und 0,5 Millimeter für Kleinkrafträder.

Die Ausnahmegenehmigung bei Winterreifen den in der Zulassungsbescheinigung geforderten Geschwindigkeitsindex bis auf 160 Stundenkilometer zu unterschreiten, gilt ausschließlich in der Winterzeit vom 15. Oktober bis zum 15. Mai. Darauf weist das Kraftfahrzeugamt im Ressort für Mobilität hin.

Alle Fahrzeughalter, die Winterreifen fahren, welche hinsichtlich des Geschwindigkeitsindexes nicht dem Fahrzeugschein entsprechen, sind demnach aufgerufen umzurüsten.

stol