Sie fordern eine Senkung der Kostenerhöhung für die Pendler mit Abo für den öffentlichen Nahverkehr und eine Neuordnung des Pendlergeldes, für jene die das eigene Auto benützen müssen, um den Arbeitsplatz zu erreichen“Ab Jänner 2012 müssen die Pendler, die durchschnittlich zwischen 40 und 70 Kilometer täglich zurücklegen, über 100 Prozent mehr für ihr Abo zahlen. Wir haben vorgeschlagen, dass das Ausmaß und die Zeiten der Erhöhungen begrenzt werden. Der Landesrat hat sich verpflichtet, im Laufe seiner Amtszeit, keine Inflationsangleichungen vorzunehmen”, so die Gewerkschaften in einer gemeinsamen Aussendung.Seitdens des Landes gibt es dazu keine Bestätigung. “Wunsch der Gewerkschaften war es auch, bei den neuen Tarifen in den nächsten zwei Jahren keine Inflationsanpassung vorzunehmen”, so das Land in einer Presseaussendung.„Wir werden auf Wunsch der Gewerkschaften prüfen, wie weit künftig noch Erleichterungen für Familien mit zu Lasten lebenden studierenden Kindern eingebaut werden können“, erklärte Widmann. Man habe außerdem verlangt, die Tarife der ÖBB, im Abschnitt Trient – Innsbruck, zu verbessern. Laut Landesrat Widmann sei aber leider keine Einigung möglich gewesen, weil es für das Land zu kostspielig gewesen sei.„Bezüglich des Pendlergeldes, das seit 2009 stark reduziert wurde, da die Zugangskriterien verändert wurden, haben wir die Einsetzung eines Verhandlungstisches erreicht. Dort sollen die Zugangskriterien neu festgelegt werden, wobei auch die Lehrer berücksichtigt würden“, betonen die Gewerkschaften.Laut dem Landesrat wolle man eine neue, unbürokratische und vor allem gerechte Lösung im Rahmen einer gemeinsamen Arbeitsgruppe in Sachen Pendlergeld ausarbeiten. Ziel solle es sein, dass die zur Verfügung stehenden Gelder wirklich jenen Berufspendlern zugute kämen, die sie am dringendsten benötigten, also jenen, die effektiv einen weiten und umständlichen Weg zum Arbeitsplatz und keinerlei Alternative zum eigenen Auto hätten.