Zehn von 138 Bewerbern hatten im Rahmen des von der Areal-Bozen-Gesellschaft (ARBO) international ausgeschriebenen Wettbewerbs die Chance, ihre Vorschläge zur künftigen Gestaltung des Bahnhofsgeländes in der Landeshauptstadt einer Jury zu unterbreiten. Gewonnen hat das Projekt des Wiener Architekten Boris Podrecca.Das neu zu verbauende Areal umfasst etwa 30 Hektar und gehört der Schienentransportgesellschaft RFI S.p.A.: Es handelt sich um das Bahnhofsareal und um die zugehörigen nördlich und südlich einlaufenden Bahngeleise.Treffen mit PodreccaAm Donnerstag hat die Bozner Urbanistikstadträtin Maria Chiara Pasquali ein Treffen einberufen, um die urbanistische Umwandlung vorzubereiten."Dieser Prozess erfordert eine komplexe Maschinerie, damit alle Aspekte von Anfang an berücksichtigt werden können", betont die Stadträtin. Am Treffen nehmen Boris Podrecca selbst und die Architekten Luca Dolmetta und Wolfgang Piller, die den Planungswettbewerb zum Bahnhofsareal begleitet haben, teil.Podrecca wird sein Projekt dem Stadtrat vorstellen.