Bewährtes und viel Neues enthält das neue „Gotteslob“, das von seinem Inhalt her sowohl für Pfarreien, als auch für Familien und für den persönlichen Gebrauch ausgelegt ist."Der Schwerpunkt bei der Tagung lag bewusst nicht ausschließlich auf der Musik, da dieses Buch viel mehr zu bieten hat; zudem werden im Bistum bereits eine Vielzahl anFortbildungen in diesem Bereich angeboten", so die Diözese. Bei der Tagung sei das „Gotteslob“ vielmehr als Gebetbuch, Gesangbuch, liturgisches Buch und Wissensbuch vorgestellt worden, indem die Professoren P. Ewald Volgger OT und Dr. Christoph Freilinger u.a. über Konzept, Grafik und Aufbau des neuen „Gotteslob“ informierten.„Dieses Buch ist Ausdruck des Glaubens der Kirche und berücksichtigt die Glaubens- und Lebenserfahrungen der Menschen in ihrer Religiosität, Spiritualität und Glaubenssuche; auch will es den Bedürfnissen der Lebensalter in Gebeten und Gesängen, Texten und Gestaltung Rechnung tragen“, so die Referenten."Das neue 'Gotteslob' zeichnet sich durch sein ansprechendes äußeres Kleid aus, ist bunter geworden, mit Grafiken geziert, denen bewusst Raum gegeben wurden; gegliedert ist es in den Stammteil (Nr. 1 bis Nr. 684) und in den Eigenteil (Nr. 700 bis Nr. 900)", betont die Diözese Bozen-Brixen.Das Besondere des Eigenteils der Diözese seien zum einen das erweiterte Angebot an mehrstimmigen Liedern und Kanons, zusätzliche Modelle für den Psalmengesang sowie die Berücksichtigung der unterschiedlichen Sprachgruppen in der Diözese, weshalb auch italienische und ladinische Gebete und Gesänge enthalten seien."Das 'Gotteslob' ist auch ein Wissensbuch: Was ist Weihwasser? Warum macht man ein Kreuzzeichen? Wie betet man den Rosenkranz? Auf solche Fragen gibt es Antworten und eignet sich deshalb sowohl für die Glaubensweitergabe, als auch zum persönlichen Kennenlernen bzw. Auffrischen verschiedener religiöser Praktiken, Rituale oder Glaubensinhalte."