Nachdem seit 2003 in Südtirol ca. acht Kilometer Lärmschutzwände errichtet wurden, sollen in den kommenden Jahren fünf weitere hinzukommen. Die Standorte stehen bereits fest. 80 Prozent bezahlt die Eisenbahn, 20 Prozent das Land. Weitere 47 Millionen Euro stehen als Umwelt-Ausgleichsmaßnahmen für den Bau des BBT für die Gemeinden Franzensfeste, Freienfeld und Natz/Schabs bereit. Die Gemeinden konnten Vorschläge für die Verwendung dieser Gelder machen. Die Landesregierung hat diese am Montag abgesegnet. "Leider sind nicht nur Lärmschutzmaßnahmen dabei, sondern auch andere Bauvorhaben, etwa Parkplätze oder Wasserspeicher", so Durnwalder. Nachdem die Landesregierung aber den Gemeinden die Freiheit eingeräumt habe, über die Gelder zu entscheiden, habe sie deren Einsatz im von den Gemeinden vorgeschlagenen Sinne gutgeheißen, erklärte der Landeshauptmann.