Auf einigen italienischen Autobahnstrecken wird ein neues System zur Kontrolle der Durchschnittsgeschwindigkeit getestet. Das innovative System wird erstmals auf 26 Autobahn-Abschnitten eingeführt und soll schrittweise in Zusammenarbeit mit der Polizei ausgebaut werden.<BR /><BR /> Dank eines komplexen Systems von Algorithmen verwaltet und integriert die Plattform Daten aus den fortschrittlichsten Technologien. Kontrolliert wird unter anderem das Überholen von Lkw und ihre Durchfahrtsgeschwindigkeit. Geisterfahrzeuge können erfasst werden.<BR /><BR /> Die wichtigsten technologischen Systeme der Plattform bestehen aus Radargeräten, Kameras und einer Kombination von Technologien, die unter anderem in der Lage sind, bei Überschreitung der Grenzwerte in Sachen Geschwindigkeit Kontrollen zu aktivieren.<h3> Hier wird getestet</h3>Das neue System wird auf folgenden Abschnitten getestet: Auf der A1 Mailand-Neapel, zwischen Chiusi und Monte San Savino in beiden Richtungen, zwischen Castelnuovo di Porto und Settebagni in Richtung Rom und zwischen der Raststätte Tevere und Fabro in Richtung Florenz; auf der A27 Mestre-Belluno, zwischen der Anschlussstelle der A4 Mailand-Brescia und der Anschlussstelle der Pedemontana; auf der A9 Lainate-Como-Chiasso zwischen Saronno und Lomazzo Nord, sowohl in Richtung Chiasso als auch in Richtung Lainate; auf der A14 Bologna-Taranto zwischen Pesaro und Rimini Sud in beiden Richtungen; auf der A11 Firenze-Pisa Nord zwischen Montecatini und Prato Est, ebenfalls in beiden Richtungen.<BR /><BR />Auf der A22 kommt das neue System derweil nicht zum Einsatz.<BR /><BR />Nach Angaben der Autobahngesellschaft „Autostrade per l'Italia“ (ASPI) ist dank des neuen Systems ein Rückgang der Spitzengeschwindigkeit von 25 Prozent und der Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 Prozent zu erwarten.