Mittwoch, 03. Juni 2020

Neumarkt: 5 Kilogramm Drogen beschlagnahmt

Ein Schlag gegen den Drogenhandel ist den Carabinieri von Bozen gelungen. Für 2 mutmaßliche Drogendealer klickten die Handschellen. 5 Kilogramm Cannabis und Marihuana wurden beschlagnahmt.

Die Drogen wurden beschlagnahmt.
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Die Drogen wurden beschlagnahmt. - Foto: © Carabinieri
Die Carabinieri von Neumarkt und Bozen haben in Zusammenarbeit mit der Hundestaffel der Carabinieri von Leifers in den vergangenen Tagen verstärkt Kontrollen auf der Brennerautobahn durchgeführt. Der Fokus lag dabei vor allem darauf, mutmaßliche Drogenhändler abzufangen.

Die Kontrollen waren von Erfolg gekrönt. Wie die Ordnungshüter in einer Presseaussendung am Mittwochvormittag mitteilen, konnten 2 aus Gambia stammende Männer dabei festgenommen werden. Insgesamt wurden rund 5 Kilogramm Drogen beschlagnahmt.

Die Masche der beiden mutmaßlichen Dealer war dabei beinahe dieselbe. Beide nutzten ein Taxi für ihre Drogentransporte.

Drogen im Rucksack

Bereits am Mittwoch waren die Carabinieri auf ein Taxi aufmerksam geworden, das in Neumarkt die Autobahn verließ. In Zeiten, wo es aufgrund der Corona-Bestimmungen noch keine Touristenströme gibt, erschien dies den Ordnungshütern seltsam. Der Fahrgast, der 19-jährige A.J. aus Gambia war sichtlich nervös. In einem Rucksack, den der junge Mann mit sich führte, entdeckten die Carabinieri rund 3,1 Kilogramm Cannabis. Zudem hatte er 2300 Euro in bar bei sich. A.J., der sich ohne festen Wohnsitz und ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung in Italien aufhält, wurde festgenommen. Die Taxifahrerin erklärte gegenüber den Ermittlern, dass sie den 19-Jährigen vom Bozner Bahnhof ins Piemont gebracht hatte und von dort wieder zurück.

2 Tage später hielten die Carabinieri erneut ein Taxi an, das bei Neumarkt die Autobahn verlassen hatte. Auch hier war der Fahrgast ein 19-Jähriger aus Gambia. In seinem Gepäck entdeckten die Ordnungshüter rund 2 Kilogramm Marihuana. E.N. wurde festgenommen. Der Taxifahrer berichtete den Ermittlern ebenfalls von einer Fahrt ins Piemont. Er blieb genauso wie seine Kollegin auf den Fahrtkosten sitzen.

Ob sich die beiden mutmaßlichen Dealer kennen ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

stol