Vielleicht haben die Menschen den Kiwi gerade wegen seiner ungewöhnlichen Art so ins Herz geschlossen – nun wird um den Schutz des bedrohten Tieres gekämpft.Der KiwiDer Kiwi ist wohl einer der schrägsten Vögel der Erde: Das bräunliche, strähnige Gefieder sieht aus wie ein Pelz, spezielle Federn am Kopf erinnern an die Schnurrhaare einer Katze.Mit seinem langen Schnabel stochert er im Boden herum und schnüffelt dank Nasenlöchern an der Spitze nach Futter.Und die Kiwi-Herren glänzen zwar nicht mit schicken Federn oder schönem Gesang, sind dafür aber monogam und bebrüten die Eier.Population sinkt stetigDoch die kleinen Sonderlinge sind bedroht. Nach Schätzungen von Michelle Impey, Geschäftsführerin der Organisation „Kiwis for Kiwi“ sinkt die Population jährlich um etwa zwei Prozent.Es bestehe das Risiko, dass die Kiwis innerhalb weniger Generationen von den neuseeländischen Hauptinseln verschwunden sein könnten.Denn zahlreiche eingeschleppte Fressfeinde machen den rundlichen Vögeln zu schaffen. So sind Kiwis Attacken von Hunden, Wieseln und Frettchen ausgeliefert. Das hat schlimme Folgen.Noch vor 100 Jahren gab es nach Angaben von „Kiwis for Kiwi“ Millionen der Vögel. Mittlerweile ist die Population auf magere 70 .00 Exemplare gesunken.apa/dpa