Mit dem am Donnerstag verabschiedeten Gesetz hat Bürgermeister Bill de Blasio zwei Monate Zeit, den neuen „Director of Nightlife“ zu benennen. Gemeinsam mit einem zwölfköpfigen Beratergremium soll dieser helfen, Gesetze zur Clubszene zu verbessern, Streit zu schlichten und zwischen Betreibern und Anwohnern zu vermitteln.Die Idee des Nachtbürgermeisters stammt aus Amsterdam, wo es den Posten des „nachtburgemeester“ seit 2012 gibt. Auch in Paris und London gibt es einen „Conseil de la Nuit“ beziehungsweise einen „Night Czar“, die als Schnittstelle zwischen Politik und Clubszene agieren. In Berlin wurde der Vorschlag vergangenen Sommer diskutiert.„Ich glaube ernsthaft, dass dieses Gesetz unserer Stadt wieder Leben einhauchen und Kulturräume fördern wird, die nach Feierabend blühen“, sagte das New Yorker Ratsmitglied Rafael Espinal. „Wir sind bekannt als Stadt, die niemals schläft, und wir müssen alles Mögliche tun, um sie zu unterstützen.“dpa