Mittwoch, 31. Januar 2018

New York Times: Südtirol ist Top-Reiseziel

52 Wochen hat das Jahr. 52 Destinationen empfiehlt die New York Times in ihrem alljährlichen Ranking „52 Places to Go in 2018“ der angesagtesten Urlaubsorte. Ein Starter-Kit für die Flucht in die Welt, nennt die Zeitung ihre Reise-Vorschläge. Dieses Jahr mit dabei ist auch Südtirol.

Die New York Times empfiehlt Südtirol als Urlaubsdestination in ihrem alljährlichen Ranking „52 Places to Go in 2018.“
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Die New York Times empfiehlt Südtirol als Urlaubsdestination in ihrem alljährlichen Ranking „52 Places to Go in 2018.“ - Foto: © shutterstock

Unter den 52 erwähnten Topdestinationen, die die New York Times seit 13 Jahren listet, steht dieses Jahr die Stadt New Orleans im Bundesstaat Louisiana, welche 2018 ihren 300. Geburtstag feiert, ganz oben auf dem Treppchen. 

Sie wird als "ultimativer Meltingpot" beschrieben, in dem sich die Vielfalt an Nationen und Kulturen in der Musik, im Essen und in der Sprache widerspiegelt. Neben New Orleans liegen weitere 10 Ziele des Rankings in Nordamerika.

Reisen, wie man lustig ist

Aber kein Teil der Erde kommt zu kurz, ob Kolumbien auf Platz 2, Prag auf Platz 39, Sambia auf der 14, Estland auf Platz 16 oder Bhutan auf der 9. Es ist für jeden etwas dabei.

Doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Glück doch liegt so nah. 3 der 52 gelisteten Reiseziele befinden sich nämlich in Italien. Und auf Position 50 zum ersten Mal dabei: Tatatata….Südtirol!

NYT schwärmt vom glasklaren Himmel, den Dolomiten und dem Wein

Warum Südtirol unbedingt einen Besuch wert ist, beschreibt die Zeitung mit folgenden Worten:

Südtirol, Italien: Eine Wellnessdestination ist wiedergeboren (A Wellness destination is reborn)

„Seit 2015 gibt es keine Flüge mehr nach Bozen, der Hauptstadt der autonomen Provinz Bozen und Heimat der Dolomiten. In einer Volksbefragung haben sich die Südtiroler gegen einen Flughafen ausgesprochen. Doch anstatt sich über eine vertane Chance in Bezug auf den Tourismus zu ärgern, nutzen sie stattdessen den glasklaren Himmel und die geringere Anzahl an Gästen, sich zu einer Wellness-Top-Destination zu mausern.“

Lob für die Top-Hotels

„Zu den neuen Wellness-Tempeln gehören das Seehof Nature Retreat, ein Hotel-Dorf mit Suiten und Saunen rund um einen von Apfelbäumen gesäumten See und das 16-Suiten-Chalet Montchalet in St. Ulrich mit schwimmenden Meditationsbetten. Auch altbewährte Unterkünfte wie das Alpenroyal Hotel, das an einem beliebten Klettersteig liegt, haben aufgerüstet. Und zwar mit einem neuen 54.000 Quadratmeter großen Wellnessbereich inklusive einer duftenden Heusauna, einem Kräuterdampf- und einem Thermalbad.“

Destination für Weinliebhaber

„Ende 2017 fand auch der neue Weingipfel „Wine Summit“ in Südtirol statt, bei dem weniger bekannte Rebsorten und lokaler Wein vorgestellt wurden.“

Neben dieser Kurzbeschreibung (auch die NYT beweist Mut zur Lücke) über Südtirol gibt es auf der interaktiven Südtirol-NYT- Top-Destinationen-Seite auch einen Facebook-Link, auf dem jeder seine Tipps oder Reiseerfahrungen zu Südtirol posten kann. Auch hier kommen die Menschen aus dem Schwärmen nicht mehr heraus.

Weitere Ziele in Italien

Zwei weitere Ziele in Italien haben es, wie schon erwähnt, in das Ranking geschafft. Die Emilia Romagna landete auf Platz 40, die Basilicata wurde sogar unter die Top 3 gewählt.

Über die Basilicata auf Platz 3 schreibt das Blatt: Höhlen, Strände und mehr in einer geheimnisvollen Region im Süden Italiens. Über die Emilia Romagna: Essen und Film in einer für seine Fruchtbarkeit berühmten Region.

Wie entsteht das Ranking?

Die Zeitung sammelt für ihre Liste Vorschläge ihrer Reisereporter aus allen Teilen der Welt. Die Liste sei eine "ehrgeizige Vorschau darüber, welche Strände unberührt, welche von Stararchitekten entworfenen Museen ihren Computerdesigns gerecht und welche kulinarischen Schätze einen Flug wert sein werden", heißt es. 

Ob Platz 1 oder 52, die gelisteten Destinationen bringen einen zum Schwelgen und zum Schwärmen und vielleicht ja den ein oder anderen zusätzlichen Gast nach Südtirol.

Mit oder ohne Flughafen.

stol/vs

stol