Auf die Barrikaden steigt Sybille Frei, die Geschäftsführerin der Vigiljoch GmbH: Nicht gewartete, zum Teil am Boden verlaufende oder nur provisorisch an Bäumen befestigte Telefonleitungen sorgen auf dem Vigiljoch für Stunk.<BR /><BR /> „Diese Leitungen an mehreren Orten am Joch stellen eine große Gefahr für Waldarbeiter, aber auch für Einheimische und Urlaubsgäste dar, die im Gebiet unterwegs sind“, wettert Sybille Frei. Außerdem werde das Landschaftsbild verunstaltet.<BR /><BR />Besonders schlimm sei die Situation am Beginn des Wanderwegs Nr. 34 im Bereich der Bergstation der Vigiljocher Seilbahn in der Gemeinde Lana sowie im Wald rund um das Gasthaus „Sessellift“ auf Tschermser Gemeindegebiet, fasst die Geschäftsführerin zusammen. Aufgrund des Schneedrucks und verschiedener Unwetter habe sich diese prekäre Situation in den vergangenen Jahren entwickelt und verschlimmert.<BR /><BR />Weil sämtliche Bemühungen, dieses Problem in den Griff zu bekommen, nicht gefruchtet haben, hat Frei eine Beschwerde an die Telecom versandt. Bis jetzt gab es darauf keine Reaktion.<BR /><BR /><b>Das sagt der Lananer Bürgermeister Harald Stauder</b><BR /><BR />Hinter die Direktorin stellt sich auch der Lananer Bürgermeister Harald Stauder: Auch er fordert die Telecom dazu auf, „ihrer Verantwortung umgehend nachzukommen“. Und er betont: „Wir als Gemeinde Lana bemühen uns seit Jahren, das Vigiljoch aufzuwerten, attraktiv zu halten und den Menschen ein Naherholungsgebiet zu bieten, in dem sie Ruhe finden können.“<BR /><BR /><embed id="dtext86-55109943_quote" /><BR /><BR />Dafür brauche es natürlich Partner wie Ulrich Ladurner von der Vigiljoch GmbH, den Club der Sommerfrischler und das Land. „Ich erwarte mir, dass alle Beteiligten am Vigiljoch ihre Verantwortung erst nehmen“, sagt Harald Stauder in Richtung Telefongesellschaft.