„Ja, a nette Gitsch ist sie gewesen“, sagt Josef, der auf der Ofenbank sitzt, mit entwaffnender Selbstverständlichkeit auf die Frage, warum er Anfang der 1950-er Jahre auf Elisabeth aufmerksam geworden sei. Gesehen hatten sich die beiden schon vor dem Ostermontag 1950, an dem es dann richtig gefunkt hat.„Dafür mussten wir schon beide vom Ritten nach Bozen fahren“, erzählt Elisabeth Öhler und lacht – sie, um jemanden zu besuchen. „Und ich bin hinunter auf Brautschau“, sagt Josef frei heraus.Als es schon dunkelte, waren die beiden die einzigen, die mit dem „Schnaggelebahnl“, der alten Zahnradbahn, vom Waltherplatz heim auf den Ritten gefahren sind. „Allein im Bahnl mussten wir zwangsläufig miteinander reden – und seitdem sind wir miteinander gegangen“, erzählen die beiden._________________________________________________________________________________Die gesamte Liebesgeschichte rund um Josef und Elisabeth Öhler lesen Sie – passend zum Tag der Liebenden – in der Freitag-Ausgabe der Tageszeitung „Dolomiten“. Das Stol-Team wünscht einen schönen Valentinstag!