Samstag, 03. Oktober 2015

Niedersachsen: Pferdesamen-Klau beschäftigt Staatsanwaltschaft

Mit einen möglichen Samen-Diebstahl im Pferdestall muss sich die Staatsanwaltschaft Göttingen befassen. Die Ermittlungen richten sich gegen die Besitzerin eines Gestüts bei Einbeck in Niedersachsen, sagte Behördensprecher Andreas Buick der Deutschen Presse-Agentur.

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Archivbild. - Foto: © shutterstock

Gegen die Frau liege eine Strafanzeige vor. Demnach soll sie einen in ihrem Stall untergestellten Deckhengst ohne Genehmigung der Besitzerin „entsamt“ und das Sperma dann unerlaubt verwendet haben.

Die Staatsanwaltschaft prüfe jetzt, ob es sich dabei um Diebstahl oder möglicherweise auch um Unterschlagung des Pferd-Spermas handele. Die Beschuldigte habe sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert. Nach Informationen der dpa handelt es sich bei dem fraglichen Pferd um einen Araber-Hengst.

"Entsamen" und das Sperma konservieren ist nicht zugelassen

Die Besitzerin habe das Tier in dem Gestüt untergestellt, damit es dort Stuten decken kann, hieß es. Für jeden natürlichen Zeugungsakt sei eine Summe von 1500 Euro vereinbart gewesen.

Vertraglich nicht zugelassen sei es dagegen, den Hengst zu „entsamen“ und das Sperma zu konservieren, um es für künstliche Zeugungsakte zu verwenden. Genau dies soll die Gestüts-Besitzerin laut Strafanzeige aber gemacht haben, sagte Oberstaatsanwalt Buick.

dpa

stol