Die Landesregierung hat heute über den Vorschlag gesprochen. Das Ergebnis: Bei Abwasser und Müll sind die Gemeinden zuständig. “Sie können Kategorien festlegen, die Entlastungen vorsehen, ohne dadurch jedoch die Mitbürger zu belasten”, erklärte Landeshauptmann Luis Durnwalder am heutigen Montag nach der Sitzung der Landesregierung.Was den Strom betreffe, habe das Land zwar die Kompetenz, wolle Vergünstigungen aber nicht allen Rentnern gewähren, “denn es gibt auch Pensionisten, die das nicht nötig haben”, so Durnwalder.Als mögliches Beispiel, dem die Landesregierung folgen könne, nannte er ein Staatsgesetz: Der italienische Staat gibt Rentnern mit einem Einkommen von unter 7500 Euro im Jahr einen 15-prozentigen Abschlag vom Strompreis. Der Staat zahlt den Produzenten die Differenz.Um zu klären, wer Anrecht auf niedrigere Stromtarife haben könnte, will das Land einen sogenannten “redditometro” als Bemessungsgrundlage einführen. Dieser soll Besitz, Vermögen und Einkommen berücksichtigen. Ein erster Entwurf für den “redditometro” soll der Landesregierung am nächsten Montag vorliegen. Bis man bei der elektrischen Energie bedürftigen Rentnern niedrigere Tarife anbieten könne, werde noch einige Zeit vergehen, so der Landeshauptmann. rb