Darsteller oder Darstellerinnen sollten würdig auftreten und Güte, Menschlichkeit sowie Solidarität ausstrahlen. Und er dürfe keinesfalls als Erziehungshelfer missbraucht werden, denn der Nikolaus sei nicht dazu da, Kindern eine Moralpredigt zu halten. „Auch wenn es die Eltern wünschen“, betonte Toni Fiung.<BR /><BR />Der Familienseelsorger riet den 14 anwesenden Nikolaus-Darstellern aus verschiedenen Teilen des Landes unter anderem, nicht nur Kinder, sondern auch Senioren zu besuchen, keine Krampusse zu den Nikolausfeiern mitzunehmen und auf eine würdige Kleidung zu achten – mit Mitra, Stab, Albe, Stola, Rauchmantel (gegebenenfalls auch mit Messkleid), Ring und Brustkreuz. Bei Feiern solle man zudem eine Nikolauslegende vorlesen. Auch ein Kreuzzeichen könne gemacht und/oder ein „Vaterunser“ gebetet werden – besonders mit älteren Menschen. Und einem Segensgebet stehe ebenfalls nichts im Wege.<BR /><BR /> „Schön ist außerdem, wenn ein Nikolauslied gesungen wird“, betonte Fiung, der selbst ein erfahrener Nikolaus-Darsteller ist Er unterstrich, dass der Weihnachtsmann nicht der Nikolaus sei. „Jeder Darsteller muss deshalb genau wissen, wer der heilige Nikolaus von Myra war.“ <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1244691_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />Paolo Cattaruzza Dorigo (im Bild oben) wird wieder in Leifers als Nikolaus-Darsteller unterwegs sein: „Mein großes Anliegen ist, die Bedeutung des hl. Nikolaus zu verbreiten, was eine wichtige Aufgabe für mich ist.“ Nach der gelungenen Schulung gab es noch eine kurze Segnungs- und Sendungsfeier.