Im Durchschnitt waren im heurigen Sommer auf den 314 Kilometern der Brennerautobahn an den Wochenend-Tagen etwa 40.000 Fahrzeuge unterwegs. Laut Erhebungen der Brennerautobahn hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr nur wenig geändert. Verbessert werden konnte hingegen die Koordination, schreibt die Brennerautobahngesellschaft in einer Aussendung. Einige Einfahrten wurden zeitweise geschlossen, um den Verkehr auf der Autobahn so flüssig wie möglich abzuwickeln. Klar ersichtlich ist das auch an der Fahrtzeit: Heuer brauchten die Autos am 25. August während einer Zeitspanne von sieben Stunden über 200 Minuten, um die Strecke von Klausen bis Affi zurückzulegen, von 15 bis 15.30 Uhr dauerte die Fahrt sogar über vier Stunden. Das ist dreimal so lang wie normalerweise kalkuliert wird. 2011 lag die Fahrtzeit von 13 bis 17 Uhr bei über vier Stunden, um 16.30 Uhr wurde der Höhepunkt erreicht: Da mussten die Autofahrer fünf Stunden für diese Strecke einplanen. In Prozenten ausgedrückt: Im Vergleich zum selben Tag 2011 waren am 25. August 2012 auf der Südspur sechs Prozent mehr Fahrzeuge unterwegs, auf der Nordspur 2,5 Prozent. Zwölf UnfälleInsgesamt gab es auf der gesamten Brennerautobahn zwölf Unfälle, zehn davon nur mit Sachschaden, bei den anderen gab es Leichtverletzte. 114 Mal wurde der Pannendienst gerufen, es gab 2500 Anrufe im Assistenzzentrum der Brennerautobahn. Die Verwaltung der Autobahn rechnet damit, dass auch am kommenden ersten Septemberwochenende erhebliches Verkehrsaufkommen herrschen wird.D