Ein Freund des 18-Jährigen, der vor ihm in die Rinne gefahren war, hatte nach dem Sturz den Sichtkontakt zu ihm verloren. Er nahm das Lawinenverschüttetensuchgerät zur Hand und versuchte, den Österreicher zu lokalisieren. Ein zufällig vorbeikommender Skiguide bemerkte die Situation und sie verständigten gemeinsam über Rufe einen weiteren Skiguide, der sich noch etwas weiter oberhalb des Unglücksbereichs befand. Dieser fuhr dorthin und versuchte, den Gestürzten mit den Händen auszugraben. Der zweite Skiguide stieg schließlich zur Unfallstelle auf und es gelang ihnen, den Freerider auszugraben.<BR /><BR />Die Bergung dürfte sich schwierig gestaltet haben. Diese habe laut Polizei unter „widrigsten Bedingungen“ stattgefunden. Die Crew des Notarzthubschraubers barg den 18-Jährigen über eine sogenannte „Crashbergung“ mit einem Tau.