Die beiden Leiferer wollten die Weihnachtsfeiertage dazu nutzen, um im Gemeindegebiet von Sellrain (Bezirk Innsbruck-Land) den Hirschaustritt zu beobachten. Der 59-jährige Ivo Canderle und sein 53-jähriger Jagdfreund stiegen daher am Montag zu einem Hochstand auf. Dort angekommen, blieb der 59-Jährige auf der letzten Stufe des sehr engen Jagdstandes stehen, um seinem Jagdfreund den Rucksack nach oben zu reichen. Auf vereister Sprosse ausgerutscht Außerdem wollte sich Ivo Canderle eine zweite Jacke überziehen. In diesem Moment ereignete sich das Unglück: Der 59-Jährige rutschte auf der eisigen Sprosse aus und stürzte in die Tiefe. Er schlug mit dem Kopf auf einen großen Stein auf und stürzte rund 15 bis 20 Meter in ein darunterliegendes, stark vereistes Bachbett. Sein Jagdfreund, der den tragischen Unfall seines Freundes mitansehen musste, leitete zwar umgehend Wiederbelebungsversuche ein. Allerdings kam für Ivo Canderle jede Hilfe zu spät. Notarzt konnte nur mehr den Tod feststellenDer verständigte Notarzt konnte nur mehr den bereits eingetretenen Tod feststellen. Der Leichnam wurde vom Hubschrauber „Libelle“ des österreichischen Innenministeriums geborgen und nach Sellrain geflogen. apa/stol