Die Auftragsvergabe an das Busunternehmen SAD Austria wirft jedoch Fragen auf. <BR /><BR />Bei der europaweiten Ausschreibung lag SAD Austria mit einem Angebot von rund zehn Millionen Euro als Billigstbieter klar vorne. Das Angebot, das rund zwei Millionen Euro unter jenem der Mitbewerber liegt, sorgt aber derzeit für reichlich Diskussionsstoff. Entscheidend sei nämlich nicht nur der Preis, sondern auch die Frage, ob die in der Ausschreibung explizit geforderten hohen Qualitätskriterien langfristig vom Unternehmen eingehalten werden können, heißt es in der TT.<h3> Verkehrsverbund Tirol verteidigt Entscheidung</h3>Der Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Tirol, Alexander Jug, verteidigt die Vergabe an das Südtiroler Unternehmen jedoch: „Die SAD war Billigstbieter beim Preis, bei der Qualität gab es eine einhellige Entscheidung.“ Zudem werde man genau darauf achten, dass die Vorgaben der Ausschreibung eingehalten werden. „Auf den von der SAD Austria bedienten Strecken haben wir bisher gute Erfahrungen gemacht“, so Alexander Jug.<BR /><BR />Die grenzüberschreitende Schnellbusverbindung zwischen Mals und Landeck sowie die Linie im Nordtiroler Oberland zwischen Reschen und Landeck hatte sich noch vor einem Jahr hingegen die Tiroler Linienbus GmbH (TLB), die zum Südtiroler Busunternehmen Silbernagl gehört, gesichert.